Die eiskalte Computerstimme ist zurück und verunsichert WhatsApp Nutzer bis ins Mark – denn was sie zu sagen hat, lässt einem das Blut in den Adern gefrieren.

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Wie BR24 informiert, werden derzeit wieder Morddrohungen im Raum Bad Wörishofen per Sprachnachricht auf WhatsApp verschickt. Vor allem Kinder im Alter zwischen 10 und 15 Jahren sind betroffen.

Bei der Sprachnachricht handelt es sich um eine Morddrohung, die von einer Computerstimme gesprochen wird. Wenn der Empfänger die Nachricht nicht innerhalb von 20 Minuten an 20 Personen weiterleitet, so sollen dieser und dessen Mutter umgebracht werden. Die Drohungen sind so konkret und detailliert beschrieben, dass Kinder aus Angst die Nachricht weiter versenden.

Wir hatten diesen Kettenbrief bereits im August 2017 auf dem Radar.

Diese Kettenbriefe mit Androhung von nächtlichen Besuchen und Darstellungen von eiskalten Todesdrohungen erreichen damit leider genau das, was sie ganz offensichtlich auch bewirken sollen: Angst!

Der aktuelle Audio-Kettenbrief, den es in verschiedensten Formen und Ausgestaltungen gibt, hat allerdings einen grausigen Inhalt! Da geht es nicht mehr um die bloße Weiterverbreitung, da geht es tatsächlich darum, Angst zu erzeugen und zu verbreiten. Die gruseligen Botschaften und Drohungen sind konkret, mit angeblichen Mordbeispielen unterlegt, und schüchtern ein.

Was kann ich gegen solche Kettenbriefe tun?

Unser Tipp:

Wir von mimikama raten dazu, diese Kettenbriefe nicht weiterzuverbreiten.

Ein Nicht-Verbreiten hat keine negativen Folgen und es wird auch nichts passieren!

Wichtig ist die Aufklärung der Kinder über diese Umstände durch Sie, als Eltern und aber auch durch Lehrer. Das Weiterverbreiten trägt lediglich dazu bei, bei anderen Empfängern für Unwohlsein, Angst und Unsicherheit zu sorgen und solche Nachrichten über einen langen Zeitraum am Leben zu erhalten, wie man gerade am aktuellen Beispiel wieder erkennen kann.

Wie sollen Sie sich als Elternteil verhalten, wenn Ihr Kind so eine Nachricht / Kettenbrief erhalten hat?

Viele Kinder und Jugendliche können diese Nachricht nicht immer als Scherz und Kettenbrief einordnen und fühlen sich durch die Nachricht tatsächlich bedroht und sind verängstigt.

  • Unterbrechen Sie den Kettenbrief und löschen Sie diesen.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber und erklären Sie Ihrem Kind, dass es Menschen gibt, die es lustig finden, andere Menschen zu erschrecken.
  • Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass Sie die Angst Ihres Kindes ernst nehmen, aber vermitteln Sie auch, dass diese Angst unbegründet ist.
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