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Unser Kooperationspartner Saferinternet.at gibt Opfern Tipps an die Hand, um sich aus der Teufelsspirale des Cyber-Mobbings zu befreien.

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Das Internet bietet allen Menschen großartige Möglichkeiten, sich gegenüber anderen zu präsentieren und seine Ideen auszuleben.

Leider bietet dabei das World Wide Web auch anderen eine Bühne, und zwar Menschen, die andere Menschen mobben und sie verunsichern möchten.

Was kann ich tun, um Cyber-Mobbing im Internet die Stirn zu bieten?

Saferinternet.at hat die wichtigsten Tipps zusammengestellt, um dem Mobbing im Internet Einhalt zu gebieten:

  1. Bleib ruhig!
    Lass dich nicht von Selbstzweifeln beherrschen. Denn: Du bist okay so wie du bist – an dir ist nichts falsch!
  2. Sperre und blockiere Nutzer/innen, die dich belästigen!
    In den meisten Sozialen Netzwerken, Foren und Messenger-Diensten können unerwünschte Personen gesperrt werden. Nutze dieses Angebot, denn du musst dich mit niemandem auseinandersetzen, der dich belästigt. Wenn du mit Anrufen oder Nachrichten belästigt wirst, kannst du deine Handynummer ändern lassen.
  3. Antworte nicht!
    Reagiere nicht auf Nachrichten, durch die du dich belästigst fühlst! Denn oft ist es genau das, was der/die Absender/in erreichen will. Wenn du zurückschreibst, kann es passieren dass das Mobbing nur noch schlimmer wird.
  4. Sichere Beweise!
    Informiere dich, wie du Kopien/Screenshots von unangenehmen Nachrichten, Bildern oder Chats machen kannst. Damit kannst du anderen zeigen, was passiert ist. Außerdem kann mit den Beweisen der/die Täter/in leichter gefunden werden.
  5. Rede darüber!
    Wenn du Probleme hast, dann sprich mit Erwachsenen, denen du vertraust (Eltern, Geschwister, Cousin/e, Lehrer/in, Nachbar/in, Tante/Onkel, …). Kostenlose und anonyme Telefonhilfe erhältst du bei 147 Rat auf Draht (Tel. 147 ohne Vorwahl).
  6. Melde Probleme!
    Nimm Belästigungen nicht einfach hin, sondern informiere umgehend die Betreiber der Website. In den Saferinternet.at-Leitfäden für Soziale Netzwerke findest du Tipps dazu. Vorfälle, die illegal sein könnten, solltest du den Behörden melden.
  7. Unterstütze Opfer!
    Wenn du mitbekommst, dass jemand anderes per Handy oder Internet belästigt wird, dann schau nicht weg, sondern hilf ihm/ihr und melde den Vorfall. Wenn der/die Täter/in merkt, dass das Opfer nicht alleine gelassen wird, hören die Beleidigungen oft schnell auf.
  8. Schütze deine Privatsphäre!
    Sei vorsichtig, welche Angaben du im Internet machst. Deine persönlichen Daten (E-Mail-Adresse, Wohnadresse, Handynummer oder private Fotos) könnten von anderen gegen dich verwendet werden. Achte insbesondere darauf, deine Zugangsdaten geheim zu halten und sichere Passwörter zu verwenden.
  9. Kenne deine Rechte!
    Wenn du es nicht erlaubst, darf niemand Fotos von dir ins Internet stellen, die dich bloßstellen (siehe: Recht am eigenen Bild). Außerdem darf dich niemand vor anderen verspotten oder beleidigen. Cyber-Mobbing ist strafbar und kann für den/die Täter/in rechtliche Folgen haben.
  10. Vertraue dir!
    Wichtig ist, dass du an dich selbst glaubst und dir nichts von anderen einreden lässt. Lass nicht zu, dass andere versuchen, dich oder jemand anderen fertig zu machen und mach auch du niemand anderen fertig!

Wer sich mit diesem Thema noch eingehender beschäftigen möchte, der kann sich unter folgenden Links weiterbilden:

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