Köln – Die Polizei hat am Freitagnachmittag (30. Juni) einen Betrüger (31) bei dem Versuch festgenommen, gefälschte Tribünenkarten für die Kölner Lichter zu verkaufen. Die angebliche Kundin war eine Polizistin in Zivil – Festnahme. Der 31-Jährige ist bereits einschlägig in Erscheinung getretenen und hat keinen festen Wohnsitz. Ein Richter schickte ihn in Untersuchungshaft

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Der Hinweis auf die Betrugsmasche kam von einem 34 Jahre alten Kölner, der kürzlich Tribünentickets auf einer Internetplattform von dem Mann gekauft hatte. Die Übergabe fand auf der Straße gegen Bargeld statt. Die Umstände des Verkaufs hatten den Käufer im Nachhinein misstrauisch gemacht. Von der auf den Karten angegebenen Event-Firma erfuhr er dann, dass die Firma überhaupt keine Tribünenkarten für die Kölner Lichter vertreibt. Über den Account seiner Lebensgefährtin orderte er weitere Karten beim selben Anbieter über das Online-Portal und übergab die weiteren Ermittlungen an die Polizei.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand besteht auch der Verdacht, dass der 31-Jährige mit mindestens einem weiteren Account Online-Tickets für die Kölner Lichter sowie andere Veranstaltungen geordert, ausgedruckt und weiterverkauft hat. Diese „Selfprint-Tickets“ soll er nach dem Verkauf beim Online-Anbieter storniert haben. Hierdurch wurden die Tickets ungültig. Auf dem Schaden blieben die gutgläubigen Käufer sitzen.

Die Polizei Köln rät insbesondere beim Kauf von „Selfprint-Tickets“ aus privater Hand zu besonderer Vorsicht.

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