Zu unserem Artikel vom 6. Juni 2017 mit dem Titel „Kein Fake: Das Orang-Utan-Bordelle von Indonesien!” [1] können wir weitere Informationen liefern.

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Wir können uns daher glücklich schätzen, an dieser Stelle ausführliche Informationen zu diesem brisanten Thema von der Borneo Orangutan Survival BOS Deutschland e.V. bekommen zu haben. Darin schreibt Brita Mathes:

Der grausame Fall, auf den in dem Beitrag Bezug genommen wird, ist auch uns bekannt. Er liegt nunmehr fast zehn Jahre zurück. Es handelte sich bei der Schilderung um die Orang-Utan-Dame Pony, die gerettet wurde, nun in einem BOS-Schutzzentrum lebt und dort liebevoll versorgt und therapiert wird.

Diese besonders infame Form der Tierquälerei ist, ebenso wie jede Form der Quälerei oder auch nur Haltung von Orang-Utans, in Indonesien illegal. Es kam in der Vergangenheit und kommt teils immer noch immer wieder zu einzelnen Verstößen. Dies sind meist Fälle illegaler Tierhaltung von Orang-Utan-Babys. Sie werden dann von unseren indonesischen Partnern gemeinsam mit den örtlichen Behörden befreit. Der letzte Fall, der auch in Deutschland großes öffentliches Aufsehen erregt hat, war der des Orang-Utan Alba.

Seit dem in Ihrem Bericht geschilderten Fall von Pony sind uns allerdings keine weiteren Fälle von sexuellem Missbrauch an Orang-Utans bekannt. Auch nicht die Existenz eines Orang-Utan-Bordells. Dass dieser Fall immer wieder aufgegriffen wird, liegt an der starken Zuspitzung, die die Thematik zulässt. Im Falle von „MadeMyDay“ oder auch „noizz“ scheinen sich die Quellen auf Dokumentation von Hannes Jänicke zu beziehen, den er damals, 2008, zusammen mit BOS in Indonesien angefertigt hat. Thema war hier der oben beschriebene Fall. Dass diese Informationen immer noch zu reißerischen Artikeln verarbeitet werden, die suggerieren, dass es sich um ein aktuelles Problem handelt, ist schade. Denn inzwischen wird in Indonesien tatsächlich sehr viel Aufklärungsarbeit bezüglich der Orang-Utans geleistet, die große Früchte trägt.

Ausführliche, fundierte Informationen zu den einzelnen Problematiken finden Sie auf unserer Website www.orangutan.de.

Wir danken an dieser Stelle der Borneo Orangutan Survival BOS Deutschland e.V. für die ausführlichen Informationen!

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