Kannst du uns einen kleinen Gefallen tun? Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und hilfreich findet, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben. Folgende Möglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady, via Banküberweisung

120 Beschäftigte der Deutschen Telekom haben sich über 40 Mio. Bonuspunkte bei ihrem Arbeitgeber erschlichen.

- Sponsorenliebe | Werbung -

Das Unternehmen hat über einen Sprecher heute, Mittwoch, inzwischen bestätigt, dass sich die Beschuldigten über das Bonusprogramm „Payback“ die Punkte selbst gutgeschrieben haben. Das entspricht einem Geldwert von rund 400.000 Euro.

Punkte selbst gutgeschrieben

Das konkrete Vorgehen der Telekom-Mitarbeiter ist einfach wie effizient: Die Masche war demnach möglich, als Telekom-Kunden Verträge abschlossen oder verlängerten.

Die Payback-Punkte, die dabei anfielen, haben sich die Beschuldigten in der Folge selbst gutgeschrieben. Für einen Vertragsabschluss etwa gebe es 5.000 Punkte, was 50 Euro entspreche.

Die Telekom hat die betroffenen Mitarbeiter in den meisten Fällen entlassen, heißt es.

Eine Payback-Sprecherin hat den Betrugsfall bestätigt:

„Einige Mitarbeiter der Telekom haben Punkte unterschlagen, indem sie Gutscheine mehrfach auf eigene Payback-Konten gebucht haben.“

Ein bedauerlicher Fall, der technisch gesehen aber seit Längerem nicht mehr möglich sei. Inzwischen würden die Gutscheine mit einem Strichcode mit einmaliger Seriennummer versehen.




„Ein Gutschein, der einmal eingelöst worden ist, kann nicht noch einmal verwendet werden“, erläutert der Telekom-Sprecher.

Zuvor ließen sich Gutscheine beliebig oft nutzen.

Quelle: Pressetext Redaktion

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady