Minidrohnen mit Gesichtserkennung und einer AI ausgestattet für die Kriegsführung?!

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Seit wenigen Tagen wird verstärkt ein Video geteilt, welches bei vielen Zuschauern Irritationen hervorruft: Kleine fliegende Killerroboter, Minidrohnen, die selbstständig ihre Ziele erkennen. Sie können laut Präsentation aufgrund ihrer künstlichen Intelligenz „Gut” von „Böse” unterscheiden und aufgrund ihrer Entscheidung „Böse” direkt eliminieren.

„Maschinen zu erlauben, sich für das Töten von Menschen entscheiden zu können, wäre vernichtend für unsere Sicherheit und Freiheit“ lautet die Devise. Das Video, welches auf Facebook geteilt wird, wollen wir euch an dieser Stelle nicht vorenthalten:

Erschreckende Dystopie

Wir können an dieser Stelle entwarnen: nein diese Killerroboter sind nicht real. Das virale Video ist ein Ausschnitt eines Kurzfilms mit dem Titel „Slaughterbots”. Es handelt sich letztendlich hierbei um einen 7:47 Minuten langen fiktiven Inhalt des AI-Experten Professor Stuart Russell von der University of California in Berkeley. Der Kurzfilm wurde seit seiner Veröffentlichung am 12. November mehr als zwei Millionen Mal gesehen. Russell zeigte den Film zum ersten Mal im Zuge der Kampagne stopkillerrobots.org, die sich speziell an Delegierte richtet, welche an der Tagung zu konventionellen Waffen im Oktober in Genf teilnahmen.

Der Film wurde in mehrere Sprachen übersetzt, was zu einer Vielzahl von Medienberichten auf der ganzen Welt geführt hat. Das in Boston ansässige Future of Life Institute finanzierte die Produktion des Films und hat auch eine Webseite ins Leben gerufen, um andere Aktionen zur Unterstützung des Aufrufs zum Verbot zu fördern: autonomousweapons.org. (vergleiche)

Auf der Webseite autonomousweapons.org findet sich übrigens der Kurzfilm in voller Länge, in diesem Video erkennt man dann den fiktiven Charakter:

-Mimikama unterstützen-