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Gefährliche Apps versprechen hohen Nutzen, bringen am Ende jedoch einen Haufen Ärger und erlauben Fremden den Zugriff auf das eigene Smartphone.

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In einer mehrteiligen Informationskampagne informiert die Polizei Wilhelmshaven über die Wege, wie sich Kriminelle Zugriffe auf Smartphones verschaffen. Hierzu schreibt die Polizei, dass derzeit in den sozialen Netzwerken Links zu verschiedenen schädlichen Handy-Apps verteilt werden. Die Links stellen dem Nutzer angebliche Vorteile, wie zum Beispiel Preisnachlässe bei großen Online-Warenhäusern in Aussicht.

Diese nicht z.B. über den Google Play Store oder Apple iTunes verfügbaren Apps müssen dann manuell heruntergeladen und unter Umgehung der Sicherheitseinstellungen des Mobiltelefons installiert werden.„, erklärt Daniel Dittel, Sachbearbeiter im Team Cybercrime der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland. Hierbei erfolgt i.d.R. eine Abfrage bei der Installation.

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Ist diese Software einmal installiert, erlaubt man den tatsächlich hinter der App stehenden Tätern zumeist eine Vielzahl an Zugriffsmöglichkeiten auf das mobile Endgerät. „Die Täter können dann nicht nur den Telefonspeicher und die SMS auslesen, sie können auf diese Art auch Chats in Messenger-Diensten wie z.B. Whatsapp mitlesen und sogar kontrollieren.“, so Dittel.

Hintergrund ist die Systeminfizierung, so dass über die Geräte per Fernzugriff durch die Täter Bezahlvorgänge ausgelöst bzw. abgeschlossen werden, die dann zu Lasten der eigentlichen Handynutzer gehen.

Die Polizei rät: Seien Sie misstrauisch bei Apps, die außerhalb der Marktplätze als einzelne Dateien zum Herunterladen angeboten werden. Schauen Sie sich die Herkunft der Dateien ganz genau an und recherchieren Sie im Zweifel vorher im Internet, bevor Sie sich ein derartiges Programm installieren.

via Presseinfo Polizei

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