Produktempfehlung: Kaspersky lab

Die Mail “Targobank Telefon-Banking” versucht den Kunden der Targobank ihre Daten zu entlocken.

Optik

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Gemeinsam gegen Fakes, Fake-News und anderen Unwahrheiten im Internet. Bitte hilf mit!

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Inhalt:


Sehr geehrter Kunde,

bedingt durch neue Sicherheitsrichtlinien der TARGOBANK, bitten wir Sie, Ihren Telefon-Banking PIN Kostenfrei zu erneuern und den neuen Standards anzupassen.

Erfolgt keine Änderung Ihrerseits, erheben wir eine Bearbeitungsgebühr von 53,99 EUR.Sie erhalten automatisch Ihren neuen Telefon-Banking PIN innerhalb weniger Werktage per Post.

Telefon-Banking PIN jetzt kostenfrei erneuern

Mit Freundlichen Grüßen

Ihr Kundenservice

 

Merkmale (Schlagwörter):

  • TARGOBANK
  • Telefon-Banking PIN
  • 53,99 EUR

Analyse:

Analyse von: Einschätzung: Detail:
Aufbau Schwach bis mäßig Die kursive Schrift wird beim Betrachten der Mail nur recht wiederwillig eaufgenommen, Bilder und Schriftarten sind nicht stimmig und erzeugen ein sehr künstliches Konstrukt.
Stil Mäßig bis stark In der Kürze der Mail sind keine groben Formfehler zu finden, Rechtschreibfehler ebenso nicht.
Anrede Schwach Persönliche Anrede ist nicht vorhanden. Die Mail verbleibt auf dem unpersönlichen “Sehr geehrter Kunde”.
Argument Mäßig Die Androhung einer Zahlung, falls man der Mail keine Folge leistet, übt Druck auf den Empfänger aus.
Phishing-
Formular
Aktiv Das Formular befindet sich hinter dem Link image.
Das Formular ist aktiv und weist ein wesentlich höheres Gefahrenpotential als diese Mail auf.

Phishingformular

Bei aktualisierter und funktionierender Antivirensoftware wird man vor Phishing gewarnt. Ein solcher Schutz ist bei dieser Art von Mails durchaus sehr sinnvoll.

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Das Formular zielt in erster Instanz auf Login-Daten ab.

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Auf den Folgeseiten werden dann persönliche und Kreditkartendaten abgefragt.

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Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personaldaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.