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Wir haben lange überlegt, ob diese Meldung nun zu den April-Scherzen zu ordnen ist oder ob hier eine Webseite, die ohnehin grundsätzlich Inhalte in dieser Richtung postet, einfach mal den 1. April genutzt hat, um so richtig in die Vollen gehen zu können.


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Kai Gniffke der langjährige erste Chefredakteur der ARD sei zurückgetreten, so zumindest soll es sein, wenn man der „Propagandaschau“ glauben darf. Eine Begründung soll Gniffke auch geliefert haben:

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“Sehr geehrte Zuschauerinnen und Zuschauer, seit Wochen und Monaten quäle ich mich mit einer schwerwiegenden Entscheidung, deren Folgen für mich und meine Familie kaum abzusehen sind, aber nach Jahren des Wegschauens und Verdrängens moralischer Bedenken, die mir schon lange im Magen liegen, kann ich nun nicht mehr weiter und erkläre hiermit meine Kündigung als verantwortlicher Chefredakteur ARD-aktuell und werde mich künftig im Umfeld der deutschen Friedensbewegung für wahrhaftige Aufklärung und Völkerverständigung engagieren.

(Komplett auf “Propagandaschau”)

Der Pseudo-Scherz

Nun, Tatsache ist, auf der Webseite der ARD wird Kai Gniffke immer noch als erster Chefredakteur der ARD geführt, alle Sekundärquellen, die sich bezüglich der Aussage finden lassen, verweisen wiederum auf die „Propagandaschau“ und ein, eventuell nicht zu vernachlässigender Faktor ist das Datum des Berichtes bei der „Propagandaschau“ – der 1. April. Es kann sich also eigentlich nur um einen wohlformulierten Aprilscherz handeln.

Im Gegensatz zu vielen anderen Aprilscherzen, nimmt man bei der Webseite “Propagandaschau” augenscheinlich wohlwollend in Kauf, dass die Leser diesen “Scherz” einfach mal führ wahr halten und weitergeben, so wie auch alle Blogs, die sich auch die “Propagandaschau” beziehen.

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Kein einziger dieser Blogs kommt auch nur im Entferntesten auf die Idee, dem Leser einen Hinweis auf einen möglichen Scherz zu geben, das spiegelt sich auch in den Kommentaren unter den Artikeln wieder.

Von so einem Mist haben wir dann die Nase voll und haben …

… die Tagesschau gefragt

Dort gab man uns folgende freundliche Auskunft:

Sehr geehrter Herr Wolf, da hat sich diese Seite einen Aprilscherz erlaubt. Bei aller Bescheidenheit – wenn Kai Gniffke vor laufender Kamera kündigen würde, wäre die mediale Resonanz vermutlich wesentlich größer. Danke, dass Sie nachfragen! Beste Grüße Anna-Mareike Krause

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Wir danken ebenso an dieser Stelle!

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