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Ein Autohaus empfiehlt einem Bewerber die Rückkehr nach Syrien!

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Im Moment macht ein Schreiben dir Runde, welches für Verwunderung und Verwirrung sorgt. Es handelt sich um eine Absage einer Bewerbung in der steht:

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Ich möchte Ihnen eher die Empfehlung aussprechen, in Ihr Land zurückgehen, da der Krieg beendet ist und Sie dort dringend benötigt werden, um es wieder aufzubauen

Viele Anfragende vermuteten dahinter einen Fake bzw. eine Hetzkampagne!

Doch dem ist nicht so. Dieses Schreiben ist echt und auf der Facebook-Seite des Autohauses, wo sich der Mann beworben hatte, hagelt es nur so von empörten Reaktionen.

Entschuldigung!

Am 20.12.2017 reagiert das Autohaus mit einem Statusbeitrag:

„Wir möchten uns entschuldigen“, schreibt die Firma auf ihrer Facebookseite. „Wir werden zu Recht kritisiert.“ Die Absage sei „dumm“ und „inhaltlich falsch“ gewesen. Die „Meinung einer einzelnen Person“ entspreche nicht der Meinung des Unternehmens und der Belegschaft. Das Autohaus agiere „multinational“, importiere Autos aus anderen europäischen Ländern und exportiere auch Fahrzeuge ins Ausland. „Wir pflegen eine vertrauensvolle und auch freundschaftliche Zusammenarbeit zu Kollegen aus vielen Ländern.“

Der abgelehnte syrische Bewerber soll noch einmal zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen werden, kündigt die Firma an:

„Wir werden den Kontakt zu dem Bewerber suchen um uns auch persönlich zu entschuldigen sowie um eine zweite Chance für ein persönliches Vorstellungsgespräch bitten.“

Jener Mitarbeiter, der die Absage bzw. das Schreiben formuliert hat, hat seinem Vorgesetzten angeboten, dass er das Unternehmen mit sofortiger Wirkung verlassen würde. Dies wurde dann auch in dieser Form angenommen.

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