Ein Syrer hat in Saarbrücken in einer Beratungsstelle für Flüchtlinge einen Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes erstochen.

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Wie der Spiegel berichtet, sei der 27-Jährige mit dem Berater in Streit geraten und habe ihn dann mit einem Messer niedergestochen. Der 30 Jahre alte Psychologe sei noch vor Ort an den Folgen seiner Verletzungen gestorben. Nun meldet sich das DRK mit einer Pressemeldung zu Wort: Tödliche Messerattacke (7. Juni 15:34 Uhr) Wir lesen die Kommentare auf unserer Seite und stellen fest, die Hetze gegen Flüchtlinge hält sich bei uns in Grenzen. Wenige Beiträge wurden bisher gelöscht.  Auf anderen Seiten im Internet wird der Anlass politisch missbraucht, mehrere rechtsextreme Portale haben unsere Nachricht geteilt, was wir nicht verhindern können. In unserem Sinne ist das nicht!

Fakt ist: wir haben einen Kollegen verloren.

Wir wissen momentan nicht, was genau geschehen ist. Wir halten uns an die Ermittlungsergebnisse der Polizei und werden uns an Mutmaßungen und Vorverurteilung nicht beteiligen.

Der DRK Landesverband kümmert sich mit allen notwendigen Ressourcen um die Angehörigen und die direkt betroffenen Mitarbeiter.

Einige nutzen als Zeichen der Anteilnahme unser Profilbild als eigenes. Bundesweit erhalten wir Zuschriften der Anteilnahme aus dem Roten Kreuz, der Bevölkerung und den befreundeten Organisationen. Danke dafür.  DRK Presseteam (Quelle)

Präsident Seiters: Wir sind entsetzt und schockiert – Deutsches Rotes Kreuz trauert um getöteten Mitarbeiter im Saarland

Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Dr. Rudolf Seiters, hat sich bestürzt über eine tödliche Messerattacke auf einen DRK-Mitarbeiter im Saarland geäußert. „Wir alle sind entsetzt und schockiert. Das gesamte DRK trauert um einen verdienstvollen Mitarbeiter. Unser Mitgefühl gehört den Angehörigen“, sagte Seiters.

Ein Mitarbeiter des Roten Kreuzes im Saarland war am Mittwochvormittag im Psychosozialen Beratungszentrum in Saarbrücken-Burbach im Zuge eines Beratungsgesprächs getötet worden. Bei dem Mitarbeiter handelt es sich um einen Psychologen, der in der Beratung von traumatisierten Flüchtlingen tätig war. Die sofort alarmierten Rettungskräfte konnten den Mitarbeiter nicht mehr retten.

Bei dem Tatverdächtigen soll es sich nach Angaben der Polizei um einen 27-jährigen Syrer handeln. „Die genauen Umstände der Tat müssen jetzt aufgeklärt werden“, sagte Seiters. (Quelle)

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