Umstrittene Tradition: Der Stierkampf
Umstrittene Tradition: Der Stierkampf

Im Moment erreichen uns einige Anfragen zu einem sehr umstrittenen Thema: Dem Stierkampf.

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Es geht dabei um ein Video, das einen Stierkämpfer dabei zeigt, wie er die Tränen eines Stieres mit einem Taschentuch trocknet. Danach soll er ihn getötet haben. Wahr oder ein Fake?

Der Faktencheck

Es ist nicht das erste Mal, dass wir zu diesem Thema befragt werden.

Bereits im Jahr 2015 berichteten wir über die spanische Tradition, die auch viele Spanier als grausam erachten. Damals war das Foto eines Stierkämpfers mit einer falschen Geschichte im Umlauf.

Bei der aktuellen Anfrage wurde aber nichts neu hinzugedichtet:

Während der Feria de Sevilla, die vom 5. bis 11. Mai 2019 stattgefunden hatte, wurde der 39-jährige Stierkämpfer José Antonio Morante de la Puebla bei seiner Handlung gefilmt.

VORSICHT: Das über die Links erreichbare Videomaterial könnte verstörend wirken.

Tatsächlich holte der Stierkämpfer ein Taschentuch hervor und wischte dem Stier Tränen aus dem Gesicht – dies ist in dem kurzen Video zu sehen, das vor allem auf Twitter geteilt wird. Die Todesszene des Tieres jedoch nicht.

Das Vorgehen Morantes kochte in den Medien hoch. Nutzer sprechen sich gegen die Grausamkeit dieser Tradition aus.

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