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Wir vom Verein “Mimikama-Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch” (auf Facebook besser bekannt als ZDDK-Zuerst denken-dann klicken), fordern mittels einer Petition Facebook auf, die die Verbreitung gewaltverherrlichender Bilder- und Videos zu stoppen.

Für diese Petition haben wir eine Seite auf Facebook erstellt, die sich “Wir dulden dies nicht länger” nennt. Diese Seite soll dazu dienen, um unseren Unterstützern mit Informationen zu versorgen.

Am 12.4.2014 haben wir auf dieser Seite ein Foto veröffentlicht, mit dem wir der Facebook-Community zeigen wollten, welche Fotos Facebook löscht bzw. welche Fotos / Videos Facebook NICHT löscht.

Um dieses Foto ist es gegangen:

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(Anmerkung: Wir haben den Ellenbogen geschwärzt. Nicht das FB noch auf die Idee kommt, auch unsere Vorschaubilder unserer Seite zu sperren Zwinkerndes Smiley )

Dieses Foto wurde von Facebook gelöscht, da es nicht den “Facebook-Gemeinschaftsstandards” entspricht:

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Zeitgleich wurden auch alle privaten Profile der Administratoren – sowie auch die SEITE selbst gesperrt:

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Wir Admins mussten den “AGB-Kram”, der auf englisch geschrieben war, durchlaufen und bestätigen, dass wir keinen Bilder mehr posten, die in diese Richtung gehen.

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Die Seite selbst auf Facebook konnten wir soeben (17.4.2014) wieder aktivieren.

Ein besseres Beispiel hätten wir uns gar nicht wünschen können, als das Facebook genau solche Fotos entfernt die absolut nichts mit Gewalt, Nacktheit und Pornografie zu tun hat, aber Fotos und Videos online lässt, auf der man Gewalt und Tot erkennen kann.

Klar ist aber auch, dass Facebook einen Bilderkennungssoftware hier zum Einsatz bringt, die Fotos scannt. Wenn aber schon im Jahre 2012 genau dieses “Ellegnbogenfoto” gelöscht würde, möchte man denken, dass Facebook hier gelernt hat und die Bilderkennungssoftware angepasst hat. Wie man aber sieht, ist dies NICHT passiert.

Daher liegt es wieder einmal an uns Usern, dagegen etwas zu unternehmen. Bitte unterstütze auch du unsere Anliegen und unterzeichne unsere Petition!

Presseinformation

Petition von Mimikama.at: Kindesmisshandlungen, Tierfolter, enthauptete Personen und Leichen – dieses und ähnlich verachtendes Material findet seinen Weg regelmäßig  in die Nachrichtenkanäle von Facebook. Der Betreiber tut fast nichts,  um derartige Aktivitäten zu unterbinden. Mit dem Sammeln von Unterstützungserklärungen will Mimikama.at, der Verein zur Aufklärung von Internetmissbrauch, nun Facebook zum Handeln bewegen.

Facebook wird aufgefordert, die Verbreitung gewaltverherrlichender Bilder zu stoppen.

Wien, April 2014: „Es ist ein Unding, dass Facebook bei gewaltverherrlichenden Beiträgen ausgesprochen lasch bis gar nicht reagiert“, ist Tom Wannenmacher, Gründer von Mimikama.at und der Plattform „Zuerst denken – dann klicken“ (ZDDK) empört. Konkret geht es um menschenverachtende Fotos und Videos, um Tierquälerei sowie die Herabwürdigung behinderter Personen – Material, das immer wieder seinen Weg auf Facebook findet und dort häufig geteilt wird. Wannenmacher: „Nicht nur wir als aufklärende Organisation, sondern auch viele tausend User melden derartig unerträglichen Content regelmäßig an Facebook, zufriedenstellende Maßnahmen seitens des Betreibers bleiben aber zumeist aus. Man könnte fast der Meinung sein, dass Facebook diese Beiträge absichtlich gewähren lässt, um mehr Traffic und Aufmerksamkeit zu generieren …“

Facebook reagiert nicht und stellt auf stumm

Problematische Beiträge stehen oft in Verbindung mit Falschmitteilungen. So werden anstößige Bilder zum Beispiel in Verbindung mit dem Text „Teile dieses Foto, dann spendet Facebook den Geldbetrag von x Euro an eine wohltätige Organisation.“ veröffentlicht. Dies suggeriert Anwendern, dass sie mit der Weitergabe dieses Bildmateriales sogar noch Gutes tun können. Es entstehen virale Effekte, die anwenderseitig nicht zu stoppen sind, aber von Facebook relativ einfach wirksam zu unterbinden wären. Zwar gibt es bei Facebook eine Funktion, um unter anderem gewaltverherrlichenden Content zu melden und die Löschung zu beantragen, aber allzu häufig bekommt man nur den lapidaren Hinweis „Wir haben das von dir gemeldete Foto/Video geprüft und festgestellt, dass es nicht gegen unsere Gemeinschafts­standards verstößt.“

Petition soll Facebook zum Handeln bewegen

Als größte Aufklärungsplattform für Facebook-Fakes und Internetmissbrauch im deutschsprachigen Raum kritisieren wir diese aus unserer Sicht inakzeptable Haltung von Facebook. Wir fordern aktives Handeln gegenüber Gewaltszenen im Internet, einen transparenten Umgang mit gemeldeten Inhalten sowie die dauerhafte Sperre von anstößigen Fotos und Videos. Dazu sammeln wir öffentlich Unterstützungserklärungen auf https://www.change.org/de/Petitionen/facebook-irland-facebook-stoppe-die-veröffentlichung-von-gewaltbildern-und-videos und wollen gemeinsam mit Medien auf dieses brisante Thema aufmerksam machen.

Über den Verein „Mimikama“

Seit dem Jahr 2011 widmet sich der in Deutschland, Österreich und der Schweiz aktive Verein der Aufklärung über Internetmissbrauch mit einem Schwerpunkt auf Facebook. Mimikama ist gemeinnützig und kommt zur Gänze ohne öffentliche Fördermittel aus. Der Verein wird von zufriedenen Anwendern mit persönlichen Förderschaften und von der Industrie unterstützt, um die Finanzierung des laufenden Betriebes sicherstellen zu können.

ZUR PETITION: https://www.change.org/de/Petitionen/facebook-irland-facebook-stoppe-die-veröffentlichung-von-gewaltbildern-und-videos

Weitere Informationen finden Sie unter http://verein.mimikama.at. Für weiterführende Auskünfte und Interviewanfragen steht Ihnen Herr Tom Wannenmacher gerne zur Verfügung.

Kontakt: Tom Wannenmacher, tom@mimikama.at

DOWNLOAD:

Petitions-Pressetext:

Petition von Mimikama.at: Facebook wird aufgefordert, die Verbreitung gewaltverherrlichender Bilder zu stoppen.

Allgemeiner Pressetext zu Mimikama:

Mimikama.at: Gemeinnütziges Projekt warnt erfolgreich vor Facebook-Fallen. Über 400.000 User profitieren täglich.

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