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Stellte Freiburg das Wahlergebnis bereits einen Tag vor der Wahl ins Internet?


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Zu diesem Thema erhielten wir zig Anfragen:

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Dieser Wahlsonntag wird in die Geschichte eingehen und das in mehr als einer Weise.

Auf den Ausgang der Wahlen wollen wir hier nicht im Einzelnen eingehen, wie gut oder schlecht die Wahlen waren, muss jeder für sich selber entscheiden.

Wir wollen hier lediglich eine Sache „aufarbeiten“ die Wahlen in Freiburg.

Was ist an Freiburg jetzt so besonders, dass man ausgerechnet die genauer betrachten sollte?

Freiburg, hat, wie vermutlich viele andere Gemeinden auch, einen besonderen Wahlservice für ihre Bürger anbieten wollen, den Abruf der Hochrechnungen und Ergebnisse über PC und Smartphone.

Ein PC hat eigentlich keine größeren Probleme damit Namen und Tabellen gut lesbar darzustellen, etwas anders verhält es sich da bei den Smartphone, schon alleine bedingt durch die Displaygröße.

Jeder, der schon einmal eine „normale“ Webseite auf dem Smartphone geöffnet hat, weiß wie schwer lesbar so etwas ist, wenn man nicht zoomt oder eben auf die mobile Seite wechselt. Damit aber alles wirklich gut lesbar ist, muss die App entsprechend angepasst werden.  Normaler Weise ein Vorgang, der ungesehen abläuft, normaler Weise, sollte eine App erst bereitgestellt werden, wenn sie zufriedenstellend läuft.

Gerade bei einer so wichtigen Angelegenheit, wie einer Wahl.

Die Darstellung der Hochrechnungen und des Wahlergebnisses wurde so lange angepasst, bis alles gut lesbar auf dem Smartphone angezeigt werden konnte, dann wurde die App bereitgestellt und genau da passierte das, was eigentlich nicht passieren sollte.

Damit die Tabelle auch wirklich gut dargestellt wird, war es zur Anpassung von Nöten, diese mit diversen fiktiven Wahlergebnissen und Daten zu füllen.  Was ja im Normalfall auch kein größeres Problem ist, wenn man die Daten wieder aus der Tabelle entfernt.

Genau dieser Schritt wurde in Freiburg vergessen und die App mit dem fiktiven Wahlergebnis online gestellt, der Fehler wurde im Laufe des Samstages behoben, viel zu spät um dem aufkommenden Spott zu entgehen.

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Quelle: Süddeutsche.de

Fazit:

Da ist ein Fehler unterlaufen, einer, der für reichlich Spott und Hohn gesorgt hat, vermutlich sogar innerhalb der Behörde, daraus eine Verschwörungstheorie zu entwickeln ist, dafür ist es dann doch etwas zu dünn.

Autor: Jens H., mimikama.at