“The #1 stalking tool – 100% free and anonymous!”: So einfach lassen sich Informationen über Facebook-Nutzer über eine Seite namens “Stalkscan” ermitteln.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Wir erhielten einige besorgte Anfragen, zu einer Seite, mit der man augenscheinlich Personen auf Facebook “stalken” kann:

image
Screenshot Facebook

Bild in Klartext:

Eine meines Erachtens mehr als nur suspekte Seite, die sämtliche Datenschutzgesetze mißachtet.
facebookscanner com
everything facebook doesn’t let you to see
enter the link of the profile you want to check
Facebook Scanner – All ‘public’ info Facebook doesn’t show you
The #1 stalking tool – 100% free and anonymous!

Zu Recht beunruhigend, wird doch damit geworben, es handelt sich hier um das Top-Werkzeug für Stalker und das auch noch legal.

Wie die Kollegen von ‘T3N’ berichten, ist es wohl für Stalker ein leichtes Spiel über STALKSCAN an Facebook-Informationen zu gelangen – auch jene, von denen man als Nutzer gar nichts wusste.

Stalkscan

Mit diesem Tool lassen sich Facebook-Profile ohne großen Aufwand nach bestimmten Kriterien durchstöbern und laut T3N auch noch vollkommen legal.

Dabei ist eine solche Funktion keineswegs neu. Schon 2013 ermöglichte Graph-Search den gezielten Zugriff auf Daten von Freunden. Seit 2014 ist dieser Dienst jedoch nur mehr über Umwege zu erreichen.

Viele Facebook-Nutzer denken nicht daran, dass abgegebene Likes und Kommentare zur Auswertung verschiedener Bereiche herangezogen werden.

So spuckte die semantische Suchmaschine sehr genau aus, welche verheirateten Männer sich auf Webseiten von Prostituierten rumtrieben.

Durch die Suche nach ganzen Sätzen und zusätzlichen konditionalen Bedingungen unterschied sie sich von der herkömmlichen Facebook-Suche.

Inti De Ceukelaire

Der belgische Hacker Inti De Ceukelaire griff Graph-Serach auf und entwickelte Stalkscan.

Nicht etwa, um Stalkern ihre Suche zu erleichtern, sondern um Facebook-Nutzer wachzurütteln.

Dabei empfiehlt der Belgier, sich mit dem Konto eines Freundes anzumelden und nach sich selbst zu suchen. So könnten Nutzer das Ausmaß des Informationen-Leaks über sich selbst sehen und bei Bedarf gezielt entfernen oder verbergen.

Einfach Link einfügen und man sieht, wo die Person markiert wurde, was sie kommentiert oder geliked hat.

Quelle: T3N

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