Kannst du uns einen kleinen Gefallen tun? Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und hilfreich findet, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben. Folgende Möglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady, via Banküberweisung

Gestern Nacht wurden zwei Sprengstoffanschläge in Dresden verübt – Ziele waren zum einen eine Moschee und zum anderen das Internationale Congress Center Dresden

- Sponsorenliebe | Werbung -

Wie auf der offiziellen Facebook-Seite der Polizei Sachsen heute morgen berichtet, wurden in der vergangen Nacht um 21:53 Uhr und 22:19 Uhr zwei Sprengstoffanschläge in Dresden verübt.

Ziele der Anschläge waren eine Moschee an der Hühndorfer Straße, sowie das Internationale Congress Center Dresden an der Devrientstraße. Die Höhe der Schäden sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt – Verletzte gab es keine.

Um 21:53 Uhr erhielt die Dresdner Polizei die Information, dass es an jener Moschee zu einer Explosion gekommen war. Als Ursache dieser konnten Spuren eines selbstgebauten Sprengsatzes sicher gestellt werden. Der Imam der Moschee, sowie seine Familie befanden sich  zur Zeit der Detonation im Gebäude – alle blieben unverletzt. Durch die Druckwelle wurde die Eingangstür nach innen gedrückt und es lagerte sich Ruß im Haus ab.

Gegen 22:19 wurde die Polizei über eine zweite Explosion in Kenntnis gesetzt. Auch beim Internationalen Congress Center Dresden konnte man die Reste eines selbst gebauten Sprengsatzes sicher stellen. Ein Glasquader, welcher als Gestaltungselement der Freiterrasse diente, zerbarst durch die Hitze der Explosion. Die Hotelbar wurde evakuiert, die Gäste aufgefordert sich nicht am Fenster aufzuhalten.

In der selben Nacht noch wurde gemeinsam mit dem türkischen Generalkonsul abgestimmt, den islamischen Einrichtungen in Dresden Schutz zur Verfügung zu stellen. Beide Dresdner Moscheen werden durch Einsatzkräfte bewacht und das islamische Zentrum zusätzlich intensiv bestreift.

“Die Ereignisse haben natürlich Auswirkungen auf unsere laufenden Einsatzvorbereitungen. Ab sofort arbeiten wir im Krisenmodus! So werden wir in einem ersten Schritt weitere Objekte hinsichtlich ihrer Gefährdung neu bewerten und gegebenenfalls weitere Objektschutzmaßnahmen treffen”,

so Polizeipräsident Horst Kretzschmar.

In dieser Nacht kamen über 50 Polizeibeamte zum Einsatz, darunter die Tatortgruppe des Landeskriminalamtes Sachsen, zivile Fahnder, ein Mantrailer sowie Ermittler des operativen Abwehrzentrums der sächsischen Polizei.

Das Operative Abwehrzentrum der sächsischen Polizei übernimmt alle weiteren Ermittlungen.

Quelle: Polizei Sachsen

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady