Bei der Darstellung von angeblich vertraglich vereinbarten Sicherheitsmaßnahmen, sowie der Androhung hoher Bearbeitungsgebühren in dieser “Deutschen Bank” Mail handelt es sich um Fantasiebehauptungen, welche den Empfänger, sofern Deutscher Bank Kunde, in eine Falle locken sollen.


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-Produktempfehlung: Kaspersky lab-


Die folgende Mail, die NICHT in Textform daherkommt, sondern aus Grafiken zusammengesetzt ist, um den Spamfilter zu täuschen, ist ein Betrugsversuch.

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Der Inhalt dieser Mail im barrierefreien Klartext lautet:

Sehr geehrter Kunde der Deutschen Bank,

Sie müssen Ihre TAN-Liste aktualisieren, um Ihr Konto weiterhin wie gewohnt nutzen zu können. Diese Aktualisierung dient der Einhaltung der vertraglich vereinbarten Sicherheitsmaßnahmen zum Schutze Ihres Kontos.

Sollte die Aktualisierung nicht innerhalb von 48 Stunden online erfolgen, sind wir laut neuesten Bestimmungen verpflichtet Ihr Konto vorübergehend zu sperren.

Sie werden nach ungenutzter Ablauf der Frist postalisch benachrichtigt wofür 9,90 € Bearbeitungsgebühr anfallen.

Folgen sie dem Link, um die Aktualisierung kostenfrei anzuschließen.

Zur Aktualisierung

Wir bedanken Ihnen um Ihre Verständnis

Netter Versuch, hier mit einer Bearbeitungsgebühr zu drohen, sollte man nicht der Aufforderung dieser Mail folgen. Da die gesamte Mail frei erfunden ist, handelt es sich natürlich auch um ein Fantasiekonstrukt bei dieser Gebühr. Am Ende geht es lediglich darum, dass der Empfänger den eingebauten Link anklickt und auf eine gefälschte Seite geleitet wird.

Phishing

An dieser Stelle meldet sich unser Phishingschutz von Kaspersky Internet Security zu Wort und man bekommt recht zügig nach dem Klick eine Warnung angezeigt, dass es sich hier um Phishing handelt:

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Ohne Schutzmechanismen landet man nun auf einer Empfangsseite, welche dem Login der Deutschen Bank nachempfunden ist. Zusätzlich wird eine URL genutzt, die den Namen “gopop.eu” trägt. Vorsicht: das ist NICHT die Deutsche Bank!

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Mehr als dieses Formular gibt es dort auch nicht, man wird immer wieder auf diese Seite zurück verwiesen.. Das hat natürlich zum Ziel, dass der Besucher seine Daten erneut eingibt und somit dem Betrüger unfreiwillig die eigenen Daten bestätigt.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.
-Mimikama unterstützen-