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„Mimikama, ist dieser Spendenaufruf echt?”

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Immer wieder werden wir mit Fragen zu Spendenaufrufen konfrontiert. Diese Spendenaufrufe werden auf Facebook oder mittels  Petitionen veröffentlicht, beinhalten die Darstellung schwerer Schicksalsschläge und schwieriger Lebenssituationen. Natürlich möchte man in diesen Situationen gerne helfen, aber gleichzeitig möchte man, gerade wenn es sich um private Aufrufe handelt, nicht Betrügern das Geld in den Rachen schieben.

An dieser Stelle: Wir werden vor Spendenaufrufen nur dann warnen, wenn diese sich ganz klar als Betrug herausgestellt haben und nach Möglichkeit sogar ein Pressebericht der Polizei vorliegt. Bei allen anderen (für uns unbestätigten) Spendenaufrufen gilt jedoch für uns die Unschuldsvermutung! Wir können speziell zu vielen privaten Spendenaufrufen keinerlei Angaben machen.



Wir raten jedoch dazu, sich vor einer Spende genau zu erkundigen, wohin das Geld fließt und sich auch Informationen zum Spendenziel geben zu lassen. Zudem kann man im Falle von privaten Spendenaufrufen verschiedene Checkpunkte durchgehen:

  • Ist der Bittsteller (das Spendenziel) transparent gehalten?
  • Einfache Suche: Text und Bild des Aufrufes in eine Suchmaschine stecken. Wurde Text/Bild eventuell entwendet?
  • Werden auf Anfrage ausführliche Informationen gegeben?
  • Steckt hinter dem Spendenziel eine offizielle Vereinigung / Einrichtung?
  • Im Falle von Privatleuten: Sind die Wege der Sach- und Geldspenden jederzeit nachvollziehbar?
  • Gibt es im Falle von Geldspenden eine Spendenquittung, bzw. überhaupt eine schriftliche Bestätigung zum Empfang des Geldes?

Sollten an einer Stelle Zweifel sein, dann sollte man eventuell von einer Spende absehen und sich vertrauenswürdigen Quellen zuwenden, die ähnliche Projekte unterstützen. Man muss nicht gleich ein ausgefallenes und undurchsichtiges Ziel wählen, wenn man sich zu einer Spende entschlossen hat.

Umgekehrt!

Wenn man einen Spendenaufruf auf Social Media veröffentlicht, muss man sich eines ganz klar verdeutlichen: Selbst wenn man das aus einer Notsituation und den allerbesten Absichten heraus macht, wird man IMMER Gegenwind bekommen!  Ebenso muss man sich im Klaren sein, dass es eine enorme Anfragenflut geben kann, der man eventuell nicht ganz nachkommen kann. Daher an dieser Stelle natürlich die umgekehrten Ratschläge:

  • Das Spendenziel transparent gestalten
  • Gestaltet die Informationen dazu ausführlich und nachvollziehbar
  • Eindeutige Beschreibung und klare Bilder wählen
  • In der Beschreibung nach Möglichkeit keine Fragen offen lassen
  • Lasst die Spender nicht allein und zeigt ihnen am Anschluss nach Möglichkeit, wohin die Spenden gegangen sind

Mimikama, warum bestätigt ihr nicht die Echtheit?

Wir werden ebenso immer wieder befragt, ob wir nicht die Echtheit verschiedener Spendenaufrufe aus privater Hand bestätigen können. Nein, das machen wir nicht. Wir verteilen schlichtweg keine „Spendensiegel”. Wir können lediglich einen Leitfaden bieten, wie man mit Spendenaufrufen aus privater Hand umgehen kann.

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