Vorsicht vor dieser E-Mail, die sich als “Sparkasse” ausgibt und die Empfänger darum bittet, ihre Identität zu bestätigen, um weiterhin das Onlinebanking der Sparkasse nutzen zu können. Bei dieser E-Mail handelt es sich um einen Betrugsversuch!

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Die unbekannten Absender dieser E-Mail hoffen darauf, dass Kunden der Sparkasse sich dazu verleiten lassen, den Anweisungen der Mail zu folgen und am Ende in eine Phishingfalle zu tappen, die sie nicht nur ihre persönlichen Daten kostet, sondern auch einen finanziellen Schaden bringen kann.

Zunächst noch ein wichtiger Hinweis: Erwähntes Unternehmen (Sparkasse) hat mit der Betrugsmasche nichts zu tun. Sie selbst wurden hier Opfer, indem ihr Name missbräuchlich verwendet wird, um Nutzer in die Falle zu locken! Da die E-Mail blind gestreut versendet wird, trifft sie natürlich auch auf  Personen, die nicht Kunde der Sparkasse sind.


Betreff: Konto Aktivierungs

Sehr geehrter Kunde,
wir möchten Sie darauf hinweisen, dass der Zugang zu Ihrem Online-Konto in Kurze abläuft. Um dieses weiterhin nützen zu können, bitten wir Sie Ihre Daten bei folgendem Link zu bestätigen:
Sparkasse Online-Konto Aktualisierung:  klicken Sie hier
Anschließend wir Ihr Online-Konto automatisch wiederhergestellt und Sie werden von einem unserer Mitarbeiter kontaktiert. Mit dem komfortablen Online-Banking haben Sie schnellen und problemlosen Zugang zu Ihrem Girokonto.
DIE VORTEILE AUF EINEM BLICK:
– Kontozugang rund um die Uhr
– Schneller Zugriff aufs Girokonto
– Online-Banking bequem vom Handy oder PC aus
– Übersichtliche Kontoführung
– Hohe Sicherheitsstandards
– Kombinierbar mit Telefon-Banking
– Flexibel in jedem Winkel der Welt
Wir freuen uns sehr Sie weiterhin als unseren Online Konto Kunden begrüßen zu dürfen!
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Sparkasse AG (Sicherheitsabteilung)


In dieser E-Mail sind die Worte “klicken Sie hier” mit einem Link untermalt, der zu einer gefälschten Webseite führt. Hier lauert die eigentliche Falle für den Besucher. Unser Kaspersky Internet Security warnt  beim Aufruf dieser Seite vor einer Phishing-Webadresse.

2017-06-22 22_37_59-Kaspersky Internet Security

Ohne eine Blockade gelangt man jedoch auf eine Webseite, die dem Sparkasse-Login nachempfunden ist und hinter der die Domain “chemspunge. co.za” lagert. Hier findet sich eine recht ausführliche Abfrage zu persönlichen Daten, aber auch sensiblen Bankdaten.

Wir warnen davor, an irgendeiner Stelle der gefälschten Webseite wahrheitsgemäße Angaben zu machen.

2017-06-22 22_40_17-Online...... - Berliner....

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- und Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link andrücken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt. Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.
-Mimikama unterstützen-