Produktempfehlung: Kaspersky lab

Auch 2017 geht es weiter mit Spam und Phishing: mit Hilfe der folgenden E-Mail versuchen Betrüger, Sparkasse Kunden zu irritieren und in eine Falle zu locken. Unter dem Vorwand “Sparkasse Sicherheitsprüfung erforderlich” werden blind gestreut E-Mails versendet.

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Gemeinsam gegen Fakes, Fake-News und anderen Unwahrheiten im Internet. Bitte hilf mit!

Wichtiger Hinweis: Erwähntes Unternehmen (Sparkasse) hat mit der Betrugsmasche nichts zu tun. Sie selbst wurden hier Opfer, indem ihr Name missbräuchlich verwendet wird, um Nutzer in die Falle zu locken!

Da die E-Mail blind gestreut versendet wird, trifft sie natürlich auch auf  Personen, die nicht Kunde der Sparkasse sind. Die E-Mail an sich besteht aus einem Bild, es ist also KEIN TEXT eingefügt. Das Bild selbst stellt den Text dar und ist als Ganzes klickbar. Insofern ist es nicht notwendig, einen bestimmten Teil anzuklicken. Gleichzeitig besteht aber auch die Gefahr, dass sich ungewollt die verlinkte Webseite öffnet, da man ungewollt irgendeine Stelle der Mail angeklickt hat.

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Hier liest man:

Sehr geehrte Damen und Herren,

leider kam es in letzter Zeit vermehrt zu sicherheitsrelevanten Problemen in Verbindung mit Sparkasse-Kundendaten. Daher bitten wir Sie Ihr System auf den neuesten Stand zu bringen und sich kurz unserer Sicherheitsprüfung zu unterziehen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis

Bitte klicken Sie folgenden Link um zur Sicherheitsprüfung zu gelangen.

Das ist natürlich frei erfundener Unsinn! Die Sparkasse versendet keine E-Mails, die zu einer Sicherheitsprüfung auffordern. Diese E-Mail verfolgt ein ganz anderes Ziel, denn damit sollen Kunden der Sparkasse irritiert werden, so dass sie sich dem vermeintlichen Sicherheitscheck unterziehen.

Vollsperrung!

Bei dieser angeblichen Prüfung handelt es sich natürlich um eine Phishingfalle. Den Besuchern sollen sensible Daten entlockt werden. Unser Phishingschutz von Kaspersky Internet Security sperrt das Laden dieser verlinkten Webseite unter der Adresse “kashtkat.pw

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Ohne diese Sperre findet man eine exakt nachgebildete Sparkasse-Webseite vor. Gefährlich sind zunächst die gefälschten Felder im unteren Bereich, welche um die Eingabe des Anmeldenamen oder der Legitimations-ID, sowie der PIN bitten.

In der Folge wird nach den persönlichen Daten des Besuchers gefragt, aber auch um die Eingabe sensibler Bankdaten gebeten.

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Wir warnen davor, auf diesen Seiten wahrheitsgemäße Angaben zu machen, da diese in den Händen von Betrügern landen.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link andrücken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt. Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.