Eine E-Mail mit der Absenderangabe “Sparda-Bank” hat es auf die Zugangsdaten von Sparda-Kunden abgesehen. Wir raten daher zur Vorsicht vor der Mail mit dem Betreff  “Sparda Bank – Dringender Sicherheitshinweis”.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Wichtiger Hinweis: Erwähntes Unternehmen hat mit der Betrugsmasche nichts zu tun. Sie selbst wurden hier Opfer, indem ihr Name missbräuchlich verwendet wird, um Nutzer in die Falle zu locken!

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Die E-Mail ist breit gestreut versendet, trifft daher auch auf Menschen, welche nicht Kunden bei der Sparda-Bank sind. Inhaltlich geht es um Sicherheitsumstellungen und die Androhung von hohen Folgekosten, falls man nicht auf den Inhalt der E-Mail eingeht.

Aktueller Sicherheitshinweis:
Sehr geehrter Kunde, Grüße von Ihrer Sparda-Bank!

Ihre Sicherheit steht bei uns an erster Stelle. Um unseren Kunden die höchste Stufe an Sicherheit bieten zu können, hat unsere Sicherheitsabteilung ein neues Sicherheitssystem entwickelt. Um dieses System auch bei Ihrem Konto zu aktivieren, ist die erneute Eingabe Ihrer persönlichen Daten erforderlich.

Nur so können wir Sie als rechtsmäßigen Eigentümer identifizieren und Ihr Konto vor Missbrauch durch Dritte schützen und Sie vor einem finanziellen Schaden bewahren.

Kommen Sie dieser Aktualisierung nicht nach, müssen wir aus Sicherheitsgründen Ihr Konto temporär deaktivieren. Anschließend ist die Freischaltung nur über den Postweg möglich. Dabei wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 79,95€ fällig, welche wir anschließend von Ihrem Konto abbuchen werden.

Die Aktualisierung können Sie über den unten angezeigten Button starten. Bitte füllen Sie die Pflichtfelder wahrheitsgemäß aus. Anschließend können Sie Ihr Konto wie gewohnt weiter nutzen.

Jetzt anmelden

Wir bitten Sie die Umstände zu entschuldigen und bedanken uns bei Ihnen für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Sparda Bank

Wer Sparda-Kunde ist, sollte sich nicht von dieser E-Mail beeindrucken lassen! Es handelt sich um eine gefälschte E-Mail!

Phishing

Erneut wird mit dem Namen einer Bank eine Phishingmail versendet. In dieser E-Mail ist ein Link eingebaut, welcher auf eine Phishing-Webseite leitet. Hier vermeldet unsere Kaspersky Schutzsoftware eine Phishing-Webadresse.

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Für die Neugierigen: auf der blockierten Adresse “zentral-sw.com” lagert ein vermeintlicher Login, doch das ist nicht die Sparda-Bank! Diese Webseite ist dem Login der Sparda-Bank nachempfunden.

Die Formularfelder geben sich zuerst als ein vermeintlicher Login aus, danach erfolgt der angekündigte vermeintliche Sicherheitscheck.

 

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Bitte keine gültigen Daten in diese Felder eingeben, denn diese landen direkt in den Händen unbekannter Betrüger.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link andrücken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt. Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.
-Mimikama unterstützen-