Kannst du uns einen kleinen Gefallen tun? Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und hilfreich findet, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben. Folgende Möglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady, via Banküberweisung

Freiburg – Weil er über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren nahezu 80 Arbeitnehmer gegenüber den Sozialversicherungsträgern lediglich als Minijobber angemeldet hatte, diese tatsächlich aber in höherem Umfang beschäftigt und ihnen einen Teil des Lohns schwarz ausbezahlt hatte, erließ das Amtsgericht Staufen gegen einen 40jährigen Gaststättenbetreiber aus dem südlichen Breisgau einen Strafbefehl. Zur Bemessung der Geldstrafe wurden 300 Tagessätze zu Grunde gelegt. Der Strafbefehl wurde Anfang August rechtskräftig.

- Sponsorenliebe | Werbung -

Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Lörrach am Standort Freiburg waren dem Geschäftsmann bei einer Routinekontrolle auf die Schliche gekommen. Unstimmigkeiten in der Buchhaltung und schließlich eine richterlich angeordnete Hausdurchsuchung lieferten umfangreiche Beweismittel dafür, dass der Mann erhebliche Schwarzlohnzahlungen vorgenommen hatte.

„Unter anderem hatte er die unentgeltliche Bereitstellung von Kost und Logis in den Lohnabrechnungen nicht berücksichtigt. Auch solche Sachbezüge sind bei der Ermittlung der Höhe der Sozialversicherungsbeiträge einzubeziehen“,

so Wolfgang Oßwald, Fachgebietsleiter des Zolls.

Durch das Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt entstand den Sozialversicherungsträgern ein Schaden in Höhe von 120.000 Euro, die der Verurteilte selbstverständlich zusätzlich zur Geldstrafe nachzahlen muss.

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady

QUELLEHauptzollamt Lörrach