Verbraucherzentrale Sachsen gibt Tipps zur Reisebuchung im Internet. Sommer, Sonne, Abzocke-Fallen.

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Es ist nicht mehr lang hin bis zum heiß ersehnten Sommerurlaub – umso mehr Menschen begeben sich deshalb auf Schnäppchenjagd im Internet.

Doch bei vielen Buchungsportalen lauern Tücken. Auf was man bei der Buchung achten sollte, damit der wohlverdiente Urlaub nicht getrübt wird?

Hier die Hinweise der Verbraucherzentrale Sachsen:

1. Getarnte Werbung erkennen

Auf vielen Reiseportalen bekommt man nach seiner Suche eine Trefferliste angezeigt.

Gerade die obersten Treffer werden gern als „Top“ oder „Special“ bezeichnet. „An dieser Stelle ist Vorsicht angebracht“, rät Michael Hummel, Rechtsexperte von der Verbraucherzentrale Sachsen.

„Dahinter verbergen sich oft teure Werbeangebote, nicht aber die preisgünstigsten Schnäppchen. Diese finden Verbraucherinnen und Verbraucher erst, wenn sie weiter unten in der Liste suchen“, so Hummel weiter.

2. An der Quelle buchen

Viele Reiseportale zeigen anfangs günstige Preise an, schlagen aber im späteren Verlauf der Buchung ordentlich Entgelte auf.

„Wenn man sich einmal eine Reise ausgesucht hat, ist es am besten, die Vergleichsseite zu verlassen und direkt beim Anbieter zu buchen. Dort ist die Wahrscheinlichkeit am geringsten, dass weitere Entgelte aufgeschlagen werden“, teilt Hummel mit.

3. Zahlung per Lastschrift bevorzugen

Die Verbraucherzentrale Sachsen rät des Weiteren, bei der Auswahl der Zahlungsmittel möglichst das Lastschriftverfahren zu bevorzugen.

„Diese kann noch innerhalb von 8 Wochen ab Abbuchung zurückgeben werden, vorausgesetzt der Betrag ist nicht geschuldet.

Wenn es Streit mit dem Anbieter gibt, ist das ein großer Vorteil“, sagt Hummel. Wer hingegen mit seiner Kreditkarte bezahlt, muss seinem Geld anschließend hinterherlaufen. Oft hilft dann nur noch der Weg zum Gericht, und den scheuen viele Verbraucherinnen und Verbraucher.

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