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image Web 2.0 ist derzeit in aller Munde. Daher sind auch die meisten Unternehmen bereits auf Facebook, Twitter & Co vertreten. Nun stellt sich natürlich die Frage wie diese Unternehmer mit dieser für sie völlig neuen Kultur umgehen. Laut einer Studie von Absolit-Chef Torsten Schwarz neigen die Firmen zu blindem Aktionismus. Da heißt – im Großen und Ganzen sind es – vor allem bei größeren Unternehmen – die gleichen Kommunikationsfehler, die die herkömmlichen Marketingstrukturen schon seit jeher begehen:

Kommunikation mit dem Kunden – Ja natürlich!

„Kommunikation mit den Kunden – Ja natürlich, aber es darf nur das kommuniziert werden, das wir vorgeben“

ist noch immer in den Chefetagen ein gängiges Verständnis. Öffentliche Stellungnahmen oder gar Kritik der Kunden sind absolut unerwünscht.

"Die Studie hat aufgezeigt, dass zwar eine große Anzahl der Unternehmen auf den Zug Social Media aufgesprungen ist, sich jedoch kaum dafür interessiert, was in diesem Medium über die eigene Firma geschrieben wird",

so der Absolit-Chef Torsten Schwarz.

Dem Studienautor zufolge betreiben nur 40,2 Prozent der im Web 2.0 aktiven Unternehmen gezielt Monitoring und verfolgen Kommentare, die über die eigene Firma abgegeben werden.

Doch das Web 2.0 funktioniert anders –

"Nur wer Kunden zuhört, kann Produkte optimieren und den Absatz steigern",

sagt Schwarz – doch Realität sieht hingegen anders aus: "Jedes zehnte Unternehmen, das im Social Web aktiv ist, weiß nicht, worum es im Kern geht".

Der deutsche Social-Media-Guru fand anhand von 235 Fragebögen auch heraus, dass kleine Unternehmen häufiger im Social Web und dort mit Blogs aktiv sind, als größere.

Ähnliche Erfahrungen machte auch das Team von „MEINE WEBDESIGNER“ im Bereich der österreichischen Politik. Ein Großteil der Politiker – vor allem Lokalpolitiker im städtischen Bereich – lächeln uns von Facebook entgegen.

Nur wie bei den von Torsten Schwarz Unternehmen, haben scheinbar unsere Politikerinnen und Politiker den gleichen Zugang zum Web 2.0 und begehen daher die gleichen Fehler.

Politische Statements und leeren Stehsätze werden genau so gepostet wie die unsäglichen Presseaussendungen auf OTS.at.

Die 5 größten Fehler von Unternehmen und der Politik sind daher:

  • Kein Interesse an der Kunden-/Wählermeinung zeigen
  • Anders lautende Meinung ignorieren und/oder nicht beantworten
  • Negative Bewertungen Löschen
  • Kritische User löschen
  • Die eigene Meinung den Kunden/Wähler quasi aufzwingen

Verweise:

Facebook

Twitter

Artikelempfehlung: Ki3 – Verein für Kunst, Kultur und Kommunikation

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