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Jeder zweite Hochschüler verändert Networking anschließend

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Ein einfacher Social-Media-Kurs hat das Online-Verhalten junger Medizinstudenten komplett umgekrempelt und ihrer neuen Identität deutlich mehr Professionalität verliehen. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der George Washington University School of Medicine and Health Sciences in einem aktuellen Forschungsexperiment.

Positives hervorheben

Konkret haben Medizinstudenten im ersten Studienjahr einen Kurs zur verantwortungsbewussten Nutzung von Sozialen Medien besucht. Sechs Monate nach den abgehaltenen Einheiten überprüften die Wissenschaftler das Online-Verhalten der ehemaligen Kursteilnehmer. Es stellte sich heraus, dass sich 94 Prozent der jungen Studenten mehr Gedanken über ihr Verhalten auf Facebook, Twitter, Google+ und Co machten.

64 Prozent haben Inhalte, die sie ins Netz stellten, aufgrund des neuen Wissens verändert.

„Wir haben es auch geschafft, uns nicht nur auf die negativen Aspekte zu fokussieren, sondern auch die positiven Methoden der Social-Media-Nutzung gezeigt, um die Professionalität der Studenten zu fördern“,

erklärt Terry Kind, Professor der Kinderheilkunde. Die Experten betonen, dass der Kurs nicht dazu da war, die Studenten von der Nutzung von Plattformen wie Facebook abzuhalten, sondern ihnen Möglichkeiten und Herausforderungen zu zeigen.

Identitätswechsel stärken

In der Studie kristallisierte sich zudem heraus, dass Studierende nach einem Social-Media-Kurs, der sowohl positive als auch negative Konsequenzen von sozialen Netzwerken verdeutlicht, besser verstehen, wie sie ihre privaten Identitäten im Internet nutzen können, um ihre neue, qualifizierte Identität zu präsentieren. Der Kurs wird nun allen an der George Washington School of Medicine and Health Sciences Studierenden im ersten Semester angeboten und ist fester Bestandteil des Curriculums.