Vkansee zeigt am “Mobile World Congress” in Barcelona, dass der Fingerabdruck-Sensor von Apple mit normaler Knetmasse sehr leicht auszutricksen ist.

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Vkansee (sprich “we can see”) ist Produzent von Touch-Sensoren und präsentiert am selben Tag noch seine eigene Hardware. Klingt nach Marketingstrategie!

Denn bei Vkansee handelt es sich nicht um den Lieferanten bei Apple. Vkansee hat jedoch einen Sensor entwickelt, welcher mit vierfach höherer Auflösung arbeitet als die üblichen Apple Scanner.

Seit 2013 hat Apple einen Fingerabruck-Scanner und mittlerweile bietet fast jeder Handy-Anbieter seinen Käufern diese Möglichkeit an

Jene Option ist unter den Verbrauchern sehr beliebt, denn

  1. es gibt kein sicheres Passwort als unseren Fingerabdruck, der einzigartig ist
  2. eine Entsperrung der Tastensperre geht schneller.

Aufwendig, aber nicht unmöglich!

Mittels einer Zahnarzt-Paste, mit der man normalerweise Zahnabdrücke macht, kann man einen Negativabdruck des Fingerabdrucks machen. Die Person muss ca. 5 Minuten lang mit dem Finger auf die Masse drücken.

Diesen lässt man dann austrocknen und füllt ihn dann mit einer Knetmasse.

Die eigentliche Gefahr ist sehr gering, denn ohne Abstimmung des Handybesitzers ist das Kopieren vom Fingerabdruck schwer. Aber dennoch wird hier deutlich, dass man biometrische Sensoren täuschen kann.

Vkansee soll aber mit seiner Hardware genau das verhindern und möchte im Moment auch nicht sagen, für welchen Handyanbieter sie zusammenarbeiten.

Iris-Scanner bei Microsoft

Bei seinen neuen Flaggschiffen Lumia 950 und Lumia 950 XL soll bietet Microsoft eine neue Art die Sperre aufzuheben. Die Frontkamera soll in der Lage sein die Iris zu scannen in dem sie die Netzhaut aufnimmt und anhand dessen die Charakteristika des Nutzers identifizieren kann.

Diese Methode soll laut Microsoft um das 10-Fache sicherer sein als der herkömmlichen Fingerabdruck-Methode.

P.S. Weil eine Kopie des Fingerabdrucks, zumindest in diesem Sinne, nicht ohne Abstimmung der betroffenen Person möglich ist, sind wir auch bereit zu beschreiben wie es geht. Denn Sicherheit geht immer vor, auch vor den Klickzahlen…

Quelle: Golem, Inside-Handy,

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