Kostenlose Arbeitskräfte in Italien, Italien will ab 1. September jeder Familie einen Migranten zuweisen.

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Ich sitze hier am Kopfende meines Tisches, rumpel so gemächlich virtuell durchs Netz und treffe auf folgende Schlagzeile:

Italien: ab 1. September soll jede Familie einen Migranten aufnehmen

Ein ambitioniertes Unterfangen

Oh, denke ich so bei mir, das ist aber mal ein ambitionierter Plan, schnell die Suchmaschine gefoltert und festgestellt Italien hat bummelige 60,5 Mio Einwohner – legen wir zu Grunde, dass knapp die Hälfte Kinder, Geistliche und Kinder von Geistlichen sind, bleiben rund 30,25 Mio. die stecken wir jetzt für die einfache Rechnung in Familiäre Verbindungen, sei es als wilde, hetero oder gleichgeschlechtliche Ehe, haben wir rund 15, 125 Mio Familien, damit kann Italien, nach diesem Plan 15,125 Migranten unterbringen.


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Ich sage ja ein ambitionierter Plan, wenn die EU jetzt das Geld, was eigentlich Richtung Türkei fließen soll, umleitet nach Italien und dort die aufnehmenden Familien unterstützt, kauft sich die EU zwar wieder frei, aber das Geld wird wenigstens zum größten Teil wieder in der EU ausgegeben, was ja irgendwie der EU wieder zu Gute kommt und den Binnenmarkt ankurbelt.

Droht die Apokalypse?

Stellt sich die Frage, wie werden sie verteilt? Gibt es Kataloge, darf man sich einen aussuchen? Werden Familien auseinandergerissen, oder zusammen zugewiesen und bekommen die aufnehmenden Familien dann eine höhere Entschädigung? Wenn man sich einen aussuchen kann, ist es dann nicht eine Form modernen Sklavenhandels? Lässt Sklavenhandel Abraham Lincoln wieder auferstehen? Löst das dann eine Zombie Apokalypse aus? Warum kosten Au Pairs in Deutschland noch Geld, wenn man in Italien einen Migranten kostenlos bekommen kann?

Alles Fragen+, die „Unser Mitteleuropa“ nicht mal aufwirft, dort wird lediglich kommentiert, dass die Meldung allen Anschein nach aus dem Repertoire des Politkomikers Beppo Grillo stammt.

Ist denn Italien dem Ansturm der Deutschen gewachsen, die eine kostenlose, willige Haushaltshilfe abgreifen wollen? Schließlich sind wir Deutschen die Schnäppchenjäger Nr. 1 und lassen uns auch nicht von Abe und der Zombie Apokalypse aufhalten.

Ein Traum und eine Seifenblase

Ich sah mich schon im Geiste mit meiner Familie von kräftigen Migrantenarmen palmwedelbefächelt auf der Terrasse sitzen, während uns liebreizende Migrantinnen mit allerlei exotischen Getränken, Früchten und anderen Speisen aus dem heimischen Supermarkt verwöhnten, im Hintergrund wird auf einem eben frisch migrierten Instrument ein Stück gezupft, das mir irgendwie bekannt vorkommt, da fällt mein Blick auf die Quelle des Berichtes auf „Unser Mitteleuropa“, virtuell palmwedelbefächelt, klicke ich vom Takt, des mir irgendwie bekannt vor kommenden Stückes auf den Link zur Quelle, folge dort, leise mitsummend, dem „Home Button“ und ein klitzekleines Wort unten in einem italienischen Text, rammt jäh eine Nadel in die empfindliche Seifenblase meines Traumes und lässt diese mit einem innerlich  lauten PLOPP zerplatzen, da steht doch allen Ernstes etwas von „satirico“! Es ist, ich mag es gar nicht schreiben ….eine Satireseite..

Ach komm, erzähl mir nix, bin ich etwa auf eine Satireseite reingefallen, ausgerechnet ich, doch Moment, ich habe mich ja nur auf die sauberen Recherchemethoden einer Webseite verlassen, dann bin ja gar nicht ich auf die Satire reingefallen, das erledigen andere für mich.

Soll ich traurig sein, weil es einigen „Medien“ immer wieder gelingt auf Satire hereinzufallen? Nein nicht wirklich, schließlich kann ich mich dann ans Kopfende meines Tisches setzen und darüber schreiben.

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