2012 wurden noch 59,8 Mrd. Kurzmitteilungen verschickt, 2016 nur noch 12,7 Mrd.

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Wurden im Rekordjahr 2012 noch 59,8 Mrd. Kurzmitteilungen verschickt, sank die Zahl im vergangenen Jahr auf 12,7 Mrd. Nachrichten. Das berichtet der Digitalverband BITKOM anlässlich des 25. Geburtstags des Kurznachrichtendienstes. Die weltweit erste SMS wurde am 3. Dezember 1992 in Großbritannien verschickt – von einem Computer an ein Handy.

Hochzeiten sind endgültig vorbei

Seit 2013 aber befindet sich die SMS in der Krise. Hintergrund für den Abwärtstrend ist die weiter wachsende Verbreitung von Smartphones und der damit verbundene Boom von Messenger-Diensten wie WhatsApp und iMessage.

„Die SMS hat ihre Hochzeiten hinter sich, völlig verschwinden wird sie aber in absehbarer Zukunft nicht“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Für die Betreiber der Mobilfunknetze ist der Trend weg von der SMS hin zu datenintensiven Messengern eine Herausforderung: Sie müssen Milliardenbeträge in die Netze investieren, ohne diese Investitionen zurückverdienen zu können.“

Trotz der rückläufigen Zahlen wollen viele Smartphone-Nutzer nicht gänzlich auf SMS verzichten.

Sechs von zehn (58 Prozent) greifen auf diese Funktion zurück, Online-Dienste wie WhatsApp und iMessage kommen nur bei wenig mehr Nutzern (62 Prozent) zum Einsatz.

„SMS sind eher bei älteren Nutzern populärer, internetbasierte Messenger-Dienste bei jüngeren“, ergänzt Rohleder.

Die SMS-Funktion wird häufig auch bei Authentifizierungsverfahren, etwa beim Online-Banking, genutzt. Der SMS-Standard hat den Vorteil, dass er auf jedem Handy funktioniert und keine Internetverbindung oder gesonderte Anmeldung voraussetzt. Bei Online-Messangern müssen Absender und Empfänger den gleichen Dienst installiert haben.

Quelle: pte

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