Kannst du uns einen kleinen Gefallen tun? Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und hilfreich findet, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben. Folgende Möglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady, via Banküberweisung

Ein unnatürlich gekrümmter Mensch liegt auf dem Boden gepaart mit der Überschrift  “WhatsApp-Nachricht von Polizist an seinen Kollegen” wird derzeit auf Facebook verteilt.

- Sponsorenliebe | Werbung -

Der Inhalt dieser Meldung, sowie auch das Bild, sind zunächst kein Fake und tatsächlich Bestandteil derzeit laufender Ermittlungen.

pha1
(Screenshot: Facebook, öffentlicher Status)

Kurz und bündig: Kein Fake

Aber bisher zunächst Tatvorwürfe. Diese Kurznachrichten wurden, laut Vorwurf, von einem Polizisten verwendet und nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Hannover wegen Verdachts der Misshandlung von Flüchtlingen gegen den Absender.

Der NDR schreibt dazu:

Ein Beamter der Bundespolizei soll einen Marokkaner und einen Afghanen geschlagen und gewürgt haben. Das Bundesinnenministerium bezeichnete die Vorwürfe am Montag als gravierend. Das Ministerium versprach Unterstützung bei der Aufklärung. Die Bundespolizei ist dem Ministerium unterstellt. Die Flüchtlingsbeauftragte der Regierung, Aydan Özoguz (SPD), sprach von erschütternden Vorwürfen. Die Polizeibehörde müsse unmissverständlich klarstellen, dass sie ein solches Verhalten in ihren eigenen Reihen nicht toleriert: „Wenn es zutrifft, dass ein Beamter Flüchtlinge gequält, sich damit gebrüstet und die Misshandlungen sogar noch dokumentiert hat, muss die Bundespolizei über den Einzelfall hinaus Konsequenzen ziehen.

Vorwürfe bedenklich und ein Einzelfall

Weiter schreibt der NDR:

Sollten sich die Anschuldigungen als wahr erweisen, „wäre das ein Vorwurf, der sicherlich doch sehr bedenklich und einmalig wäre“. Bisher liegen der Staatsanwaltschaft keine Erkenntnisse darüber vor, ob weitere Personen von den Übergriffen wussten. „Wir werden das natürlich sehr scharf im Auge behalten“, so Klinge. Die Staatsanwaltschaft beginnt nun damit, die Zeugen zu vernehmen. Zunächst sollen die Anzeigenerstatter befragt werden. Neben weiteren Zeugen versuchen die Behörden auch, die namentlich nicht bekannten Opfer ausfindig zu machen.

pha2
(Screenshot: Focus)

Da es sich bisher um Ermittlungen handelt, muss man bis zu einem Gerichtsurteil jedoch von Vorwürfen reden. Dementsprechend sollten auch alle, die diese Meldung teilen und kommentieren, den Status des “Vorwurfes” berücksichtigen.

Der ganze Bericht inklusive Video ist hier zu sehen:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Entsetzen-nach-NDR-Bericht-ueber-Misshandlungen,misshandlung132.html

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady