Unzählige Anfragen erreichen uns zu dem Thema: “Unfassbare Szenen: Sklavenmarkt am Mittelmeer – Männer werden für 400 Dollar verkauft”

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Bei diesem Bericht stellt sich wirklich die Frage, ob das wohl wahr sein kann, im 21. Jahrhundert.

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In dem gezeigten Video werden Menschen als Arbeitssklaven verkauft, die vor Armut und Verfolgung aus dem südlichen Afrika (Liberia, Mali, Nigeria, Äthopien, Sudan, Niger) geflohen sind, um in Europa ein neues, besseres Leben führen zu können.

Diese Menschen werden für umgerechnet 400- 800$ als Arbeitssklaven verkauft.

CNN berichtet darüber und zeigt ein mit versteckter Kamera aufgenommenes Video, das eine Auktion in Libyen zeigt. Nach Angaben von CNN sollen dort mehrere Auktionen im Monat durchgeführt werden.

Leider scheint es Realität zu sein!

Die libysche Regierung hat den Bericht von CNN sehr ernst genommen und will nun ihrerseits für eine rasche Aufklärung der Zustände sorgen; sie hat dafür extra einen Untersuchungsausschuss eingerichtet.

Die UN-Migrationsbehörde IOM hat in einem eigenen Bericht Untersuchungen angekündigt und die Vorfälle bestätigt. Die „Sklaven“ werden mit Gewalt und ohne Lohn zur Arbeit gezwungen und zum Teil auch gefoltert. Diese Folterungen werden via Telefon zu den Angehörigen der „Sklaven“ weitergeleitet, um mit deren Schreien Geld zu erpressen.

Frauen werden meist zur Prostitution gezwungen.

Zu dieser Lage ist es gekommen, weil die EU die Grenzen dicht gemacht hat und Libyen quasi gezwungen ist, die EU Außengrenzen zu schützen. Die Verzweiflung der Menschen treibt hier wohl die unmenschlichsten Blüten, zu denen die Menschheit fähig ist.

Schon die „offiziellen“ Lager in Libyen hat die Bundesregierung als „KZ-ähnlich“ bezeichnet, während aber trotzdem konkrete Hilfe aus Europa weiter ausbleibt.

Ergebnis:

Abschließend bleibt nur zu sagen, dass es sich hier leider wohl um die Wahrheit handelt, für die CNN erstmals belastbare Beweise vorgelegt hat. Im Sinne der Menschenrechte sind nun die libysche Regierung, die EU, aber auch die UNO gefordert, diese Missstände so schnell wie möglich zu beheben, denn Sklaverei sollte im 21. Jahrhundert kein Thema mehr sein.

Am 10.12.1948, also vor fast 69 Jahren, wurde die allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet und von allen beteiligten Nationen unterschrieben, eine Verpflichtung, die einzuhalten ist!

Autorin: Anke M., mimikama.at

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