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Laut einer Studie machen fremde Vorschläge den besseren Eindruck

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Egal, ob Dating-Plattform, Karriere-Netzwerk oder einfach Facebook – das Profilbild ist online ein Schlüssel zu einem guten Ersteindruck.

Damit dieser möglichst gut ausfällt, sollte man sein Profilbild besser nicht selbst wählen, wie eine aktuelle Studie von Forschern der University of New South Wales zeigt.

Im Experiment haben von Fremden ausgewählte Profilbilder bei Betrachtern nämlich eher positive Assoziationen geweckt.

Richtige Idee, suboptimale Wahl

102 Studenten haben im Rahmen der Studie einerseits für sich selbst, andererseits für einen zufälligen anderen Teilnehmer aus Sätzen von zwölf Fotos Profilbilder für soziale Netzwerke, Dating-Sites sowie Karriere-Netzwerke ausgewählt.

„Unsere Ergebnisse haben gezeigt, dass die Leute wissen, wie sie Profilbilder für den jeweiligen Netzwerkkontext wählen, um einen guten ersten Eindruck zu machen“,

meint nun Studienleiter David White. Denn für Dating-Seiten haben die Teilnehmer attraktiver wirkende, für Karriere-Netzwerke eher Kompetenz ausstrahlende Profilbilder gewählt.

Die richtige Grundidee alleine freilich bedeutet noch keine optimale Wahl – und eben an der scheitern viele Nutzer.

„Die Leute treffen anscheinend schlechte Entscheidungen, wenn sie vorteilhafte Profilbilder von sich selbst wählen“,

meint White. Denn als die Forscher die Profilbilder Fremden online gezeigt haben, waren es eher die von Fremden ausgesuchten Bilder, die wirklich punkten konnten.

Die Online-Betrachter haben diese stärker mit positiven Eigenschaften wie Vertrauenswürdigkeit oder Kompetenz assoziiert als jene Profilbilder, die teilnehmende Studenten für sich selbst gewählt hatten.

Problem in allen Lebenslagen

Das Nutzer für sich selbst nur passende, aber nicht die besten Profilbilder aus einer Auswahl finden, kann im Online-Zeitalter weitreichende Folgen haben.

Immerhin kann der Eindruck, den ein Profilbild erweckt, Vieles beeinflussen: von einfachen Freundschaftsanfragen bis hin zur Entscheidung, ob jemand einen Job bekommt.

Es sei also weitere Arbeit nötig, um zu klären,

„warum die Leute eine begrenzte Fähigkeit zur Wahl der vorteilhaftesten Bilder ihrer selbst zu haben scheinen“,

so White.

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