-Mimikama unterstützen -

Gemeinsam gegen Fakes, Fake-News und anderen Unwahrheiten im Internet. Bitte hilf mit!

Wer im Internet wirklich sicher sein will, braucht vor allem Eines: einen geschulten Blick!

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Mimikama: Warnung vor...

Klar, eine Schutzsoftware hilft auch und ist unterstützend wichtig.Wer jedoch schnell und effektiv Gefahren erkennt, schützt sich selbst vor so einigen Fallen.Und die Fallen, welche einem so täglich begegnen, sind unter anderem Phishingmails. Diese Mails geben sich als etwas aus, was sie gar nicht sind. Eine dieser aktuellen Mails tritt in folgender Weise auf:

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Der Inhalt dieser Mail im Klartext:

Sicherheitsmaßnahme – Wir brauchen Ihre Hilfe!

Hallo, [***]

Ihr Zugang wurde aufgrund ungewöhnlicher Aktivitäten vorrübergehend gesperrt.
Bei PayPal ist Sicherheit oberstes Gebot.
Deshalb sind einige Schritte notwendig, um Ihr Konto wieder wie gewohnt nutzen zu können:

Ihre nächsten Schritte:


  • PayPal-Konto entsperren. Folgen Sie den Anweisungen und verifizieren Sie sich
    als Besitzer mit Ihren Daten.
  • Fröhlich shoppen gehen. Dazu brauchen Sie nur noch Ihre E-Mail-Adresse und Passwort.

Und falls mal wieder etwas schief gehen sollte, erhalten Sie mit unserem
Käuferschutz Ihr Geld zurück erstattet.

Jetzt loslegen

Ihr PayPal-Team

E-Mail Referenznummer: # 5772625ec50c5922e31550cf5fcbaad1 #

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Hinter Mails wie dieser stecken betrügerische Absichten. Phishingmails gibt es auch schon seit sehr langem, nur haben diese in den vergangenen Jahre an “Qualität” zugenommen. So kommt es immer öfter vor, dass Phishingmails den jeweiligen Empfänger mit seinem Namen ansprechen und auch frei von Rechtschreibfehlern sind. Ebenso ist die Form, der AUfbau und auch das Arbument, einem eingebauten Link zu folgen, immer authentischer geworden.

Gefälschte Mails

Wer nun dieser Mail glauben schenkt und “Zahlung stornieren” anklickt, wird auf einen gefälschten PayPal-Login geleitet.

Eine Schutzsoftware zeigt in diesem Moment eine entsprechende Warnung:

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Interessant ist auch zu beobachten: immer öfter werden zum Aufruf der gefälschten Seiten fingierte Adressen genutzt, welche vom Klang her Vertrauen erwecken sollen. So auch hier: die Adresse “kunden-verify.com” erweckt den Anschein, man habe es mit einer seriösen Adresse zu tun. Das ist jedoch nicht richtig! Man landet auf einer gefälschten Seite, welche die Zugangsdaten des Nutzers ausfragen will.

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Auch wenn es sich hier um PayPal handelt, so gilt auch für diese Seiten das Selbe, wie auch für Bankportale: auf keinen Fall gültige Daten eintippen!

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personaldaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.