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Im Moment bekommen Internetuser eine E-Mail von: “Deutsche Bankgemeinschaft”. Im Betreff: “Wichtige Mitteilung zu Ihrem Bankkonto”

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Es handelt sich hierbei um eine angebliche Sicherheitsaufforderung für das Jahr 2016.

Wichtiger Hinweis: Erwähntes Unternehmen hat mit der Betrugsmasche nichts zu tun. Sie selbst wurden hier Opfer, indem ihr Name missbräuchlich verwendet wird, um Nutzer in die Falle zu locken!

Es gab angeblich gravierende Sicherheitslücken in einigen Online-Banking Sicherheitsverfahren und der Kunde soll nun sofort prüfen, ob auch er von dieser Sicherheitslücke betroffen sei, was sein Online-Banking angehe.

Die E-Mail selbst sieht so aus:

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Bei der E-Mail handelt es sich um ein Bild und nicht um reinen Text. Diese Art des Versands wurde von den Betrügern deshalb gewählt, damit Antivirensoftwareprogramme hier keinen Alarm auslösen.

Folgt man dem Verweis, dann würde man auf eine “Phishing-Seite” gelangen bei der man diverse Zugangsdaten seines Online-Bankings und weitere persönliche Daten eingeben muss.

In diesem Falle wurde jedoch bereits reagiert und die vermeidliche Falle vom Netz genommen.

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Die Seite ist nicht mehr im Netz zu finden. Wir möchten an dieser Stelle dennoch davor warnen, denn die Betrüger erstellen nach unserer Erfahrung nach relativ rasch immer wieder neue Webseiten, welche wieder funktionstüchtig sind.

llgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link andrücken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.
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