Viele Facebook-Nutzer sind sich gar nicht bewusst, wie offenherzig sie durch die digitale Welt rauschen. Es wird Zeit, die eigene digitale Bühne nur für VIPs zugänglich zu machen!

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Egal ob es die feuchtfröhliche Weihnachtsfeier war, mit wem man alles so befreundet ist, dass jeder Hanswurst Kontakt aufnehmen kann…

…wer seine Informationen öffentlich teilt, der läuft Gefahr, Menschen, die nichts Gutes im Schilde führen, Tür und Tor zu öffnen.

Um potentiellen Betrugsmaschen zu entgehen, fängt man am besten mit den Sicherheitseinstellungen des Facebook-Accounts an. Denn viele wissen gar nicht, dass die Standardeinstellungen nicht unbedingt das Optimum darstellen.

Passwortsicherheit steht an oberster Stelle, doch es kann immer wieder passieren, dass ein Hacker oder andere Cyberkriminelle es schaffen, sich auf deinem Konto einzuloggen.

Anmeldebenachrichtigung

Facebook bietet dir die Möglichkeit, dich zu benachrichtigen, wenn sich jemand irgendwo auf der Welt mit deinem Konto anmeldet, von einem Gerät, das du üblicherweise nicht nutzt.

Erhalte Anmeldungswarnungen bei Logins über unbekannte Geräte

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Zweistufige Authentifizierung?

App-Verwaltung

Um sein Profil übersichtlich zu halten, sollte man es von Zeit zu Zeit säubern, indem man nicht verwendete Anwendungen (Apps) löscht.

App-Einstellungen

Wer kann was …

Wichtig ist auch, wem du welche Informationen zur Verfügung stellst. Betrüger bedienen sich nämlich großzügig an öffentlich geteilten Informationen und verwenden sie dann missbräuchlich, indem sie zum Beispiel 1:1 Kopien deines Profils anfertigen, um deine Freunde in deinem Namen übers Ohr zu hauen.

In dieser Kategorie begegnen uns also folgende Fragen:

  • Wer kann meine zukünftigen (und auch vergangene) Beiträge sehen?
  • Wer kann meine Freundesliste sehen?
  • Wer kann mir überhaupt Freundesanfragen schicken?
  • Wer kann wo und wie nach mir suchen?

Privatsphäre-Einstellungen und Tools

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Auch Facebook sollte für private Dinge eher einem kleinen Kreis bestimmt bleiben, deshalb bewege dich am besten in deinem bekannten Freundeskreis. So machst du es Betrügern besonders schwer, an deine Daten zu kommen!

Sichtbarkeit einschränken

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wenn man nicht möchte, dass sich plötzlich peinliche Partyfotos von dir durch den Chef auf deiner Chronik finden lassen, dann prüfe selbst, wer dich wo markieren und wer dich sehen darf.

Halte deine Chronik sauber und entscheide selbst, wer etwas auf deiner Chronik sehen kann.

Chronik und Markierungseinstellungen

Ausbruch aus der Filterblase

Facebook schneidert die perfekten Werbeanzeigen für dich. An und für sich ist nichts verwerfliches daran, dir die für dich interessanten Inhalte zu zeigen.

Nicht so fein ist es, wenn andere ständig unter die Nase gerieben bekommen, was DIR so gefällt, denn das bedeutet, dass du dich sehr offenherzig ausforschen lässt. Dass Daten erhoben werden, ist nun einmal so, jedoch kann man das so gut es geht auch etwas einschränken.

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Stelle bei Werbeanzeigen, die aufgrund deiner sozialen Handlungen anderen gezeigt werden, auf “niemand”.

Filterblase: Die Filterblase (englisch filter bubble) oder Informationsblase ist ein Begriff, der vom Internetaktivisten Eli Pariser in seinem gleichnamigen Buch von 2011 verwendet wird. Laut Pariser entstehe die Filterblase, weil Webseiten versuchen, algorithmisch vorauszusagen, welche Informationen der Benutzer auffinden möchte – dies basierend auf den verfügbaren Informationen über den Benutzer (beispielsweise Standort des Benutzers, Suchhistorie und Klickverhalten). Daraus resultiere eine Isolation gegenüber Informationen, die nicht dem Standpunkt des Benutzers entsprechen.

Tipps zum Schluss

Es ist auch nützlich, jedes der Bilder, das man auf Facebook hochladen möchte, nochmals daraufhin zu kontrollieren, für wen es schlussendlich wirklich sichtbar ist.

Du kannst auch Freundeslisten anlegen, wenn du möchtest, dass nur bestimmte Gruppen von Leuten etwas sehen sollen.

Ansonsten:

lösche die Cookies deines Browsers, wenn du diesen beendest
Deaktiviere auf deinem Smartphone das GPS
► Verwende am Handy Facebook über den Browser und nicht mittels der Facebook-App
► Für Facebook einen eigenen Browser nutzen.
Also einen Browser für Facebook, einen anderen für den Rest.

► Jeder ist selbst dafür verantwortlich, was Facebook über einen weiß. Poste nur das, was du auch LAUT auf der Straße sagen würdest. Man muss nicht sein komplettes Leben auf Facebook posten.

-Mimikama unterstützen-