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Lange Zeit war nichts mehr von ihnen zu sehen, aber jetzt sind sie wieder da: die „SHOCKING“ Videos (Mimikama berichtete http://www.mimikama.at/allgemein/statusbeitrge-mit-dem-wort-shocking-oder-shock/ )

Und nun ist es wieder eine Monsterschlange, welche die User zwingen soll, ein angebliches Video viral zu verbreiten. Gelockt wird mit der dramatischen Überschrift

[Shocking Video] A Giant Anaconda swallows Up a Nigga (sic!) Zookeeper in South Africa

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Wie auch bei den vergangenen „Shocking Videos“ handelt es sich hierbei um einen Locktitel und auch ein Bild, welches so nie in Videoform zu sehen ist. Der Nutzer bekommt ein Sensation versprechendes Bild angezeigt, untermalt mit einem Play Button.
Und …. Action!

Aber nicht, wenn man auf den pseudo-Playbutton drückt. Denn nicht das erhoffte Video startet, sondern man wird auf eine externe Seite geleitet, welche wiederum das angebliche Video darstellt, jedoch eine Bedingung zu Abspielen stellt.

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Sehr amüsant: die angeblichen Kommentare, welche sich unter dem Videobild befinden, sind gleichzeitig eine Art Betriebsanleitung, wie es der Seitenbetreiber gerne hätte.

 

How do I watch this Video?

  • just share the video first and it will redirect you to the full video bro.


Cleverer Versuch … da man ja Kommentare für vertrauenswürdige Angaben von echten Nutzern hält, sollte an dieser Angabe ja nichts falsch sein – wenn es denn echte Kommentare wären. Ist aber nicht so, denn hier handelt es sich um ein (Facebook nachempfundenes) Gebilde, das immer zu sehen ist.

Aber jetzt: Und ….. Action!

Nein, wieder nicht. Nach betätigen des Play-Buttons (welcher WIEDER keiner war) kommt nun die Aufforderung zum teilen.

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Na gut, hart gesottenen Videohoffern sollte so ein „Share“ nichts ausmachen. Also: Klick it!

Und …. Action!

Nach all dem Kram startet nun endlich ein Video – aber nicht das, was ursprünglich angepriesen wurde. In unserem Testfall zeigte sich ein eingebettetes Youtubevideo einer Schlange. Aber nicht die oben abgebildete.
Statt dessen sehen wir runf um das eingebettete Videofenster viele fröhlich bunt blinkende Klickfallen.

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Play hier, Download da, guck mal dort:
Finger weg!

Letztendlich also verschaukelt worden und das ganze sogar an der eigenen Pinnwand per „share“ preisgegeben. Daher:
Schnell die eigene Pinnwand aufrufen und den hinterlassenen „share“ entfernen, bevor man die eigenen Freunde da mit reinzieht. Ganz nebenbei sieht es auch nicht besonders toll aus, wenn andere sehen können, dass man verschaukelt worden ist (*augenzwinker*)


Autor: Andre, mimikama.at

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