Du bekommst Freundschaftsanfragen von sexy Frauen?

Sexy Freundschaftsanfragen auf Facebook

Von | 24. Juni 2019, 13:31

Nanu? Da möchte eine reizende junge Frau in Unterwäsche oder Bademode auf Facebook deine Freundin sein? Hier erfährst du, was es mit diesen sexy Freundschaftsanfragen auf sich hat:

Im Moment sucht eine gewisse Lady namens Gumilau Renz nach Freunden – ja „sogar einen Freund“ möchte sie finden. Dazu hat sie eine Live-Kamera gestreamt …

„Was geschieht, wenn ich mich da anmelde?“

Glaubst du wirklich, du würdest das Video sehen, sobald du dich da angemeldet hast? Anmeldung kostenlos, alles andere nicht!

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Eines haben all diese Portale gemeinsam:

Es finden sich eine Menge Fake-Profile dort (oftmals von Mitarbeitern angelegt, was auch oft versteckt in den AGB steht), die einen animieren, sich schnell einen kostenpflichtigen Account zuzulegen, damit man sehen könne, wer da einem gerade geschrieben hat.

Selbst wenn du beschlossen hast, das Portal nicht weiter zu nutzen, ist nun deine Email-Adresse dort bekannt, und das wird auch genutzt:

Deine Daten werden also gerne fröhlich herumgereicht. Nutzer, die sich dort anmelden, bekommen erst einmal einen riesigen Fragekatalog über die sexuellen Preferenzen und andere Daten vorgelegt, und Nutzer, die diese Fragen-Odyssee hinter sich gebracht haben und freiwillig Geld zahlen, kann man noch viel mehr schröpfen!

Deswegen darfst du dich dann zumindest über sehr viel Spam-Mail freuen! Diese kannst du zwar nach und nach blocken, jedoch lauert noch eine andere Falle: Das „Probeabo„.

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Das kann teuer werden!

Viele dieser Seiten bieten „Probeabos“ an, die nur 1 Euro kosten. Dies kann aber ganz schnell sehr teuer werden!

Beispielsweise berichtet die Seite der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Hoffmann, dass auch Nutzer der Seiten, die niemals ein Premium Abo abgeschlossen haben oder den Abo-Vorgang vorher abbrachen, Mahnschreiben der Inkasso-Firma Fairmount GmbH bekamen. Solche Schreiben sind unbedingt ernstzunehmen und sollten nicht ignoriert werden, weswegen dann oftmals ein Gang zum Anwalt nötig ist. Auch die Anwaltskanzei Schuster hat sich auf Anschreiben mit solcherlei Zahlungsaufforderungen spezialisiert.

Fazit

Hinter der so harmlos wirkenden Freundschaftsanfrage verbirgt sich im Endeffekt ein knallhartes Geschäftsmodell. Überwiegend männliche Nutzer werden hier mit verborgenen Links auf Sexportale gelockt, die mit rechtlich zweifelhaften Methoden einem das Geld aus der Tasche ziehen wollen.

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