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Gütersloh – Am Dienstagabend (04.07.) kam es zu einem Einsatz eines Bielefelder Spezialeinsatzkommandos in Avenwedde-Bahnhof.

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Ein 37-jähriger Bewohner eines Reihenendhauses am Drosselweg hatte in den vergangenen Tagen per Telefon und Messangerdienst mehrfach suizidale Äußerungen gegenüber Arbeitskollegen und weiteren Personen getan. Aufgrund dieser ernst zu nehmenden Situation sollte der Mann heute um 14.00 Uhr durch Mitarbeiter des Ordnungsamtes einer psychiatrischen Klinik zugeführt werden. Der 37-Jährige konnte zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht angetroffen werden.

Gegen 16.00 Uhr wurde das Haus erneut durch die Ordnungsamt-Mitarbeiter sowie Polizeibeamte aufgesucht, die im Rahmen der Amtshilfe eingesetzt wurden. Mit einem Schlüssel wurde das Haus geöffnet. Bei einer ersten groben Durchschau fanden die Polizeibeamten im Erdgeschoss des Reihenhauses verschiedene Messer, Macheten, Munition, selbstherstellte Waffenkonstruktionen sowie explosives Material. Daraufhin zogen sich die Beamten sofort aus den Räumlichkeiten zurück, da aufgrund der sich darstellenden Situation nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der 37-Jährige Sprengfallen in dem Haus errichtet hatte. Ob der Mann sich selbst noch in den oberen Räumen des Hauses aufhält, konnte zum derzeitigen Stand der Ermittlungen nicht ausgeschlossen werden.

Infolgedessen wurde ein Spezialeinsatzkommando aus Bielefeld sowie Entschärfer des LKA NRW hinzugezogen, um die Räumlichkeiten nach dem Bewohner und nach möglichen Sprengfallen zu durchsuchen. Die unmittelbar angrenzenden Nachbarhäuser wurden während der Dauer des Einsatzes vorübergehend geräumt. Im Rahmen der Durchsuchung konnte die Person nicht angetroffen werden, entsprechende Fahndungsmaßnahmen der Polizei sind eingeleitet. Es wurden verschiedene Waffen sichergestellt, der Verdacht auf Sprengfallen und Explosivmittel bestätigte sich nicht.

Die Ermittlungen der Polizei vor Ort dauern an.

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