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Im Moment (13.6.2014) gibt es einen Statusbeitrag der von vielen Nutzern geteilt wird. In diesem geht es darum, dass angeblich Betrüger sich als Mitarbeiter der Arbeiterkammer ausgeben.

Wir bekommen im Moment folgende Anfragen dazu herein!

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Kurz zur Info, was die AK (Arbeiterklammer) ist:

Die Kammer für Arbeiter und Angestellte, kurz Arbeiterkammer (AK), ist die gesetzliche Interessenvertretung der Arbeitnehmer in Österreich. Ihre rechtliche Grundlage bildet das Arbeiterkammergesetz 1992 (kurz AKG, zu finden im BGBl. I 626/91). Für die meisten Arbeitnehmer besteht eine Pflichtmitgliedschaft in der Kammer. Die andere große Interessensvertretung der Arbeitnehmer ist die Gewerkschaft (in Österreich der ÖGB). Der ÖGB ist keine im Gesetz verankerte Institution, sondern ein Verein, der auf der freiwilligen Mitgliedschaft von Arbeitnehmern beruht.

Es gibt ähnliche Interessenvertretungen in den deutschen Bundesländern Bremen (Arbeitnehmerkammer Bremen) und Saarland (Arbeitskammer des Saarlandes) sowie in Luxemburg. Die italienischen Camere del lavoro sind dagegen örtliche Zusammenschlüsse von Gewerkschaften auf freiwilliger Grundlage.

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Kammer_für_Arbeiter_und_Angestellte

Der Statusbeitrag im Wortlaut:

Liebe Leute, eine Warnung: Seit ein paar Tagen telefonieren sich Betrüger durch die Haushalte, geben sich als AK Mitarbeiter aus und setzen die Menschen unter Druck. Sie berufen sich auf einen mündlichen Vertrag für die Teilnahme an Euromillionen, von dem es angeblich Tonbandaufnahmen gibt. Sie fordern für den angeblich offenen Betrag von 1870 Euro eine Ausgleichszahlung von 600 Euro, „um die Sache einzustellen“. Dies sei von der AK Wien so ausgehandelt. Große Bitte: Nichts glauben! Nichts zahlen! Einfach auflegen! Eure Freunde und Familienmitglieder warnen! Und dieses Posting teilen! Dickes, fettes Danke!

Unsere Recherche ergab, dass dies KEIN FAKE ist.

Die Arbeiterkammer selbst hat den Statusbeitrag auf Ihrer Facebook-Seite veröffentlicht:

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Quelle: https://www.facebook.com/Arbeiterkammer/posts/643147105761305

Woher kommt die Annahme, dass es sich um einen Fake handeln könnte?

Leider ist es so, dass NICHT ALLE Facebook-Nutzer solche Beiträge einfach nur TEILEN. Sie kopieren den Inhalt solcher Beiträge und fügen diese dann als eigenständigen Statusbeitrag bei sich in Ihrer Chronik ein. Dadurch wirken dann diese “Privat” erstellten Statusbeiträge sehr oft wie einer dieser typischen Facebook-Kettenbriefe.

Und genau hier liegt das Problem!

Solche Statusbeiträge sollten man immer nur TEILEN und nicht KOPIEREN und erneut EINFÜGEN.

Würde man den Statusbeitrag mit seinen Freunden direkt teilen – und die Arbeitkammer würde diesen wieder auf Ihrer Seite entfernen, dann würde dieser auch in der eigenen Chronik verschwinden.

KOPIERT man diesen und fügt diesen bei sich ein, dann bleibt dieser wahrscheinlich für lange Zeit bestehen und entwickelt sich zu einem Kettenbrief. Und dies, obwohl die AK diesen vielleicht bereits wieder gelöscht hat.

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