Erneut zeigt sich eine sehr sorgfältig aufgebaute Phishingseite, welche speziell PayPalkunden die Daten aus der Tasche ziehen will.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Mimikama: Warnung vor...

Initiiert wird dieser Betrugsablauf durch eine breit gestreute E-Mail, welche vorgibt von PayPal zu sein und den Empfänger dazu bewegen will, mit Hilfe des eingebauten Links die eigenen Daten zu bestätigen.

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Der Inhalt dieser mail im Klartext lautet:

ÜBERPRÜFUNG vonnöten

mittlerweile vertrauen über 18 Millionen Menschen in Deutschland auf Paypal, wir wollen Danke sagen.

Leider wurden in der Vergangenheit, einige Accounts durch Dritte missbraucht.
Für mehr Sicherheit, bitten wir einige Kunden um einen Datenabgleich.
Um einer Einschränkung Ihres Kundenkontos vorzubeugen, geben Sie bitte alle Daten gewissenhaft ein.

Hier gelangen Sie auf unseren Sicherheitsserver.

Zur PayPal-Seite

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag und bitten um Ihr Verständnis.

Das Service-Team von Paypal

Fehler, Gruppe existiert nicht! Überprüfen Sie Ihre Syntax! (ID: 1)

Diese Argumente sind natürlich Unsinn, PayPal weist mit Hilfe einer Mail niemals darauf hin, dass man die eigenen Daten abgleichen sollte. Wenn es tatsäächlich jemals Probleme geben sollte, dann werden diese direkt nach dem Login über die echte Seite angezeigt.

Diese Mail verfolgt nur ein Ziel: die Empfänger sollen auf den eingebauten Link klicken und auf eine Seite weitergeleitet werden, welche von Betrügern betrieben wird.

Die Betrügerseite

Bei aktualisierter und funktionierender Antivirensoftware wird man vor Phishing gewarnt, eine Schutzsoftware mit Phishingwarnung empfiehlt sich:

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Wer keinen Phishingschutz hat, wird direkt auf eine Betrügerseite geleitet.

Fatal!

Bisher wurde das Länderkürzel .de immer als recht vertrauenswürdig eingeschätzt, doch dieser Irrglaube wird nun gnadenlos ausgenutzt. Daher warnen auch wir hier im Klartext vor der Adresse www.paypal.sicherung.com.de. Diese Seite ist eine reine Betrügerseite und wurde bei dem Dienst www.com.de registriert.

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Das ist die angezeigte Adresse in der Adresszeile des Browsers.

Die Formulare

Das Herzstück hinter dieser Betrugsmasche ist der falsche Login, welcher sauber und fehlerfrei aufgebaut wurde. Im ersten Schritt werden die PayPal Zugangsdaten abgegriffen.

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Im zweiten Schritt geht es um persönliche- und Adressdaten.

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Und wer bis hier hin alles brav ausgefüllt hat, wird im dritten Schritt dann endgültig von Betrügern ausgenommen.

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Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personaldaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.
-Mimikama unterstützen-