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Morbach – Am Samstagnachmittag, 30. September, gegen 17.56 Uhr, meldete ein Hausbesitzer, dass sich in seinem Garten ein ausgewachsenes Hausschwein aufhalten würde.

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Eine solche Mitteilung um diese Uhrzeit in der Mitte des Zentralortes ohne Anbindung an irgendwelche landwirtschaftlichen Betriebe lässt schon auch den Verdacht zu, dass der Anrufer nicht ein Schwein gesehen sondern „zu tief ins Glas geschaut haben könnte“. Eine Überprüfung durch die Streife der Polizeiinspektion Morbach ergab aber sofort dass dies nicht der Fall war.

Ein ausgewachsenes Hausschwein hielt sich tatsächlich im Garten des Mitteilers auf und bediente sich am dortigen natürlichen Futterangebot. Als Eigentümer konnte nach umfangreichen polizeilichen Recherchen ein im Ort lebender Mann ermittelt werden.




Mit vereinten Kräften war es schlussendlich möglich das Hausschwein einzufangen und in seine Stallung zurück zu bringen. Laut sachverständiger Auskunft des Eigentümers, ging es dem Schwein trotz des widerrechtlichen Ausflugs aus dem Stall gut. Das Motiv für die Flucht ließ sich nicht mehr eindeutig klären.

Entweder war die vom Eigentümer verabreichte Kost zu einseitig und konnte den Bedarf des Schweines an absolut frischer Nahrung nicht stillen oder die Flucht resultierte aus einer kurzfristig bestehenden Beziehungskrise zu den die Stallung mitbewohnenden Artgenossen.

Quelle: Polizeipräsidium Trier