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München – Am Samstagnachmittag (7. Oktober) musste ein S-Bahn-Zugteil ausgestellt werden, nachdem zwei 16-Jährige Schüler im Streit miteinander eine Glastrennscheibe beschädigt hatten.

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Zeugen einer körperlichen Auseinandersetzung in einer S-Bahn(Fahrt von Ebersberg nach Geltendorf) informierten über den Notruf kurz vor 17 Uhr die Polizei. Eine informierte Streife der Bundespolizei konnte die Beteiligten bei Ankunft der S-Bahn am Ostbahnhof stellen.

Ermittlungen ergaben, dass sich um zwei 16-Jährige handelte, einen Libyer und einen Afghanen, die sich aus der Schule kennen. Nachdem die beiden aus Baldham bzw. Grasbrunn dort beide schon des Öfteren aneinander geraten sein sollen, kam es nun in der S-Bahn erneut zum Streit. Dabei packte der Libyer den Afghanen an dessen Haaren und schlug ihm mit der Faust auf den Hinterkopf. Bei dem Gerangel ging eine Glastrennwand in der S-Bahn zu Bruch.


Am Bahnsteig wurde für den über Schmerzen klagenden Afghanen der Rettungsdienst alarmiert. Eine sofortige medizinische Behandlung war jedoch nicht notwendig.

Der betroffene Zugteil musste aufgrund der Verletzungsgefahr durch Glasscherben ausgestellt werden. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen.

Quelle: Bundespolizeidirektion München