Lübeck: Am 28.02.17 fuhr gegen 14.30 Uhr eine Regionalbahn aus Kiel in den Lübecker Hauptbahnhof ein. In dem Zug der Deutschen Bahn kam es vermutlich zu einem Säureunfall. Die Polizei sucht Zeugen.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Beamte des Umwelt-Ermittlungsdienstes des Polizeiautobahn- und Bezirksreviers Scharbeutz haben den Fall übernommen und suchen nun nach einer Zeugin, die nach ersten Erkenntnissen als Reisende in diesem Zug saß.

Vermutlich hat die große, korpulente Frau mit blonden Haaren die Regionalbahn am Bahnhof in Pönitz verlassen.

Ersten Informationen zufolge saß die Zeugin auf dem Platz, an dem die Säure ausgetreten war. Ob sie eventuell mit der Säure in Kontakt gekommen ist und sich dadurch Verletzungen zuzog, ist bislang nicht bekannt.

Die Frau, die im Zug einen längeren schwarzen Mantel getragen hat, der mit silbrig glänzenden Fäden durchwebt war, wird gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Die Ermittler sind für Zeugen in der Sache unter der Rufnummer 04524-7077-600 erreichbar.

Außerdem wurde auf dem betroffenen Platz ein Jutebeutel mit Elchmotiv vorgefunden, der von der ätzenden Säure betroffen war.

saeure_zug_jutetasche_zeugen
Quelle: presseporta.de – PD Lübeck

Darin waren einige wenige Lebensmittel enthalten.

Dieser Beutel wurde im Zug hinterlassen.

Wer kann Hinweise zu dieser Jutetasche oder auf deren Eigentümer geben?

Quelle: Polizei Lübeck

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal, via Patreon, via Steady