Kannst du uns einen kleinen Gefallen tun? Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und hilfreich findet, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben. Folgende Möglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady, via Banküberweisung

Auf Facebook schreiben Betrüger mit falscher Identität zumeist Frauen mittleren Alters an,  flirten mit ihnen und erschleichen sich Geld, das auf ausländische Konten fließt.

- Sponsorenliebe | Werbung -

Über diese Betrugsmasche, welche sich Romance Scam, auf Deutsch „Romantik-Betrug“, nennt, berichteten wir bereits häufiger. Solche Kontakte beginnen mit harmlosen Chats, in denen der Betrüger zumeist vorgibt, US-Soldat zu sein, oftmals starb die Frau und er lebe alleine mit Sohn oder Tochter. Wenig später wird um Geld gebeten, da er aus der Army austreten und nach Deutschland ziehen wolle. Das Geld solle dann ins Ausland überwiesen werden, da er dort irgendwo, meist in Afrika, gerade stationiert sei.

Von einem aktuellen Fall aus Amberg weiß die Polizei Bayern zu berichten, wo eine 62-jährige Frau Opfer dieser Masche wurde: Die Betrüger erbeuteten mit ihrer perfiden Masche einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag.

Seit Mai 2018 baute der vermeintliche Soldat, der angeblich in Kabul stationiert und Angehöriger der US-Streitkräfte sei, das Szenario auf und erschlich sich so das Vertrauen der pensionierten Frau. Der im Moment unbekannte Chatpartner, den die Frau in Facebook kennenlernte, veranlasste diese mit offensichtlich erfundenen Geschichten dazu, mehrere Überweisungen auf ausländische Konten durchzuführen.

Die Masche ist der Polizei bundesweit bekannt. Die Täter erscheinen professionell und schaffen es immer wieder mit einem auf Zeit angelegten Vorgang Chatpartner zu täuschen und ihr Vertrauen zu erlangen, um sie letztlich um ihr Erspartes zu bringen.

Die Kriminalpolizei Amberg hat die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen und warnt vor den „Liebe“ vortäuschenden Betrügern.

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady