Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie rät allen Ticketbesitzern, ihre Karten in der Tasche zu lassen und nicht ins Internet zu stellen, denn es gibt einen sehr guten Grund dafür!

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Wie das BSIFB mitteilt, möchten viele Menschen ihre Vorfreude auf den Urlaubsbeginn oder ihren Stolz, ein Ticket für ein begehrtes, schnell ausverkauftes Konzert ergattert zu haben, mit ihren Freunden teilen.

Allerdings geben sie in sozialen Netzwerken damit unbeabsichtigt wichtige Informationen preis, die von Kriminellen zu Straftaten missbraucht werden können.

Denn Name, Datum und Ort genügen schon, um das Opfer oder seine Bekannten zu schädigen.

Daher gilt gerade auch für Fotos mit persönlichen Informationen: Erst denken, dann posten.

Enkeltrick ein Dauerbrenner

Das Foto des Boardingpasses mit einem Verweis auf den lang ersehnten Urlaub könnte etwa für eine digitale Variante des Enkeltricks missbraucht werden:

Kontakten des Opfers wird ein gefälschter Hilferuf geschickt, nach dem der Reisende angeblich bestohlen oder verhaftet wurde und daher schnell einen Bargeldtransfer benötigt.

Auch das Konzertticket oder die Bahnkarte lassen den Rückschluss zu, dass eine Person zum auf dem Ticket vermerkten Zeitpunkt nicht zuhause ist und kann so geradezu eine Einladung für Einbrecher darstellen.

Verzichten Sie daher darauf, Informationen zu ihrem aktuellen Aufenthaltsort für jedermann zugänglich ins Internet zu stellen – und denken Sie bei Bildern zweimal nach, welche Rückschlüsse sie erlauben könnten, bevor Sie sie posten.

Quelle: BSIFB

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