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Die Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg hat ein Video zum Thema Cybergrooming in Onlinegames veröffentlicht.

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Hierzu informiert die FH: Bald startet in Köln mit der gamescom wieder eine der größten Veranstaltungen zu Computerspielen weltweit. Nach einer Studie des BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware sollen alleine 2017 in Deutschland 34 Millionen Menschen und bereits 3 Millionen Kinder bis 9 Jahren zumindest gelegentlich Computer- und Videospiele spielen. Hiervon sollen wiederum 26 Millionen Deutsche zumindest gelegentlich auch Onlinespiele – also mit anderen (unbekannten) Mitspielern – spielen.

Wissen aber Eltern eigentlich immer, wer die Mitspieler von ihren Kindern in Onlinespielen sind? Zusammen mit Frau Prof. Dr. Marx vom Institut für Deutsche Sprache und unserem Kriminologen Thomas-Gabriel Rüdiger haben wir einen Videoclip produziert, der dafür sensibilisieren soll, sich mehr mit der Mediennutzung der eigenen Kinder vor allem auch im Hinblick auf Onlinespiele auseinanderzusetzen. Insbesondere thematisiert er dabei das Risiko der Anbahnung des sexuellen Missbrauchs eines Kindes – dem sogenannten Cybergrooming (§176 Abs. 4 Nr. 3 StGB ). Ein Phänomen, das leider in den letzten Jahren vermehrt in Erscheinung getreten ist. So haben sich die angezeigten Fälle seit 2013 bundesweit auf 1039 im Jahr 2016 nahezu verdoppelt und im Land Brandenburg in derselben Zeit auf 59 Anzeigen sogar verdreifacht. Trotz einer sehr hohen Aufklärungsquote von 85 % auf Bundesebene und sogar 91,5 % in Brandenburg sind doch der beste Schutz für Kinder immer noch Eltern, die wissen, wie die Mediennutzung ihrer Kinder aussieht und sich damit beschäftigen

Hierzu auch: Cybergrooming – eine unterschätzte Gefahr?

Wissen Sie eigentlich, mit wem sich Ihre Kinder in Onlinespielen unterhalten, oder wer Ihre Mitspieler sind? Kennen Sie alle Risiken in sozialen Netzwerken? Das Video der Fachhochschule der Polizei Brandenburg veranschaulicht die Gefahren für Kinder und Jugendliche, die im Netz, z.B. bei Onlinespielen auf sie lauern.

Betroffene können sich kostenfrei und anonym telefonisch informieren:

Hilfetelefon für Opfer:
0800 44 55 530
Mo, Mit. & Fr. 9-14 Uhr
Di. & Do. 15 bis 20 Uhr
Mehr: http://www.nina-info.de/hilfetelefon.html

Opfertelefon Weißer Ring
116006
tägl. Von 7-22 Uhr
Weitere Infos:
https://beauftragter-missbrauch.de/