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Dillenburg – Mit einer doppelläufigen Schusswaffe bedrohte ein 94-Jähriger am frühen Sonntagmorgen (09.07.2017) eine Rettungswagenbesatzung und Herborner Polizisten. Diensthund „Scotty“ lenkte den Rentner ab, so dass er von den Polizisten überwältigt werden konnte.

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Um 04.40 Uhr informierte die Rettungsleitstelle die Herborner Polizei über einen Einsatz in der Ringstraße. Ein 94-Jähriger hatte sich offensichtlich selbst mit einem Messer verletzt und verweigerte die Behandlung durch eine Rettungswagenbesatzung. Mit einem Messer in der Hand, ließ er keinen an sich heran.

Als die Ordnungshüter eintrafen, saß der Ehringshäuser mit einer doppelläufigen Schusswaffe und einem Messer bewaffnet auf seinem Bett und richtete den Lauf der Waffe auf jeden, der das Zimmer betreten wollte. Um den Rentner zu überwältigen, brachten die Polizisten den Diensthund „Scotty“ unbemerkt vor dem Schlafzimmer in Stellung. Der stürmte bellend ins Zimmer und lenkte den Rentner ab.

Die nacheilenden Polizisten nutzten den Überraschungseffekt und überwältigen ihn. Hierbei zog sich der 94-Jährige eine leichte Schnittwunde am Knie zu. Es folgte der Transport zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus und anschließend die Einweisung in eine psychiatrische Einrichtung.

Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung stellten die Ordnungshüter vier scharfe Schusswaffen, zwei Schreckschusswaffen sowie Munition, Reizgas, ein Klappmesser und einen Schlagring sicher.

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