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Schleswig-Holstein/Niedersachsen: Nachdem ein Flugzeug ohne Funkkontakt einen bundesweiten Voralarm ausgelöst hatte, konnte nach 22 Minuten Ungewissheit Entwarnung gegeben werden.

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Wie der ‘General-Anzeiger Bonn’ und der ‘NDR’ berichten, mussten vor wenigen Tagen in Norddeutschland und Niedersachsen je drei Atomkraftwerke alarmiert und fünf davon sogar geräumt werden, da es zu einem Flugzeug keinen Funkkontakt gab.

Bis auf die Notbesatzung mussten alle die Atomkraftwerke räumen und Abfangjäger der Luftwaffe hoben ab, um das betroffene Flugzeug zu eskortieren.

Laut der Luftwaffe war der Funkkontakt zu der Maschine, welche auf dem Weg nach London war, bereits über Ungarn abgebrochen.

Ein Sprecher berichtet, dass das Flugzeug von tschechischen Abfangjägern begleitet und beim Einfliegen in den deutschen Luftraum von zwei Eurofightern übernommen wurde. Ab Köln geleiteten belgische Kampfflugzeuge die Maschine.

Per Sichtkontakt wurde überprüft, ob an Bord alles in Ordnung war.

Renegade-Voralarm

Das Kieler Ministerium spricht von einem Renegade-Voralarm, bei welchem es zu einem möglichen terroristischen Akt kommen könnte, bei dem das Flugzeug als Waffe missbraucht werden hätte können.

In diesem Fall werden zur Sicherheit potenziell betroffene Atomkraftwerke geräumt und wenn notwendig, heruntergefahren.

Betroffen waren die norddeutschen AKWs Brunsbüttel, Brokdorf und Krümmel sowie in Niedersachen Grohnde, Lingen und Unterweser.

Brunsbüttel, Krümmel und Unterweser sind seit längerem stillgelegt, Brokdorf und Grohnde wegen einer Revision derzeit heruntergefahren.

Nach 22 Minuten konnte Entwarnung gegeben werden, die der Umweltminister von Schleswig-Holstein, Robert Habeck, ebenfalls auf Twitter teilte :

Warum kein Funkkontakt zu der Maschine möglich war, ist noch nicht geklärt.

Vermutlich war es ein Bedienungsfehler der Besatzung oder eine technische Störung.

Videobeitrag des NDR:

Alarm in Atomkraftwerken

Quellen: General-Anzeiger Bonn, NDR

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