Rechts und Link

Rechts und Links – Wenn „Nomen est omen“ nicht zutrifft

Von | 6. Dezember 2019, 13:10

Vom Namen einer Person sollte man nicht immer auf die Tätigkeit schließen… oder die politische Einstellung.

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Als es noch nicht so viele Menschen in den Dörfern gab, war es noch einfach: Man hatte im Prinzip nur einen Namen. Hans, Ralf, Tom, Maria, Kathrin. Irgendwann wurde es komplizierter, da es mehrere Hans‘ und Marias gab, also wurde daraus dann der Müllers Hans, die Bäckers Maria und der Wannnemachers Tom und schließlich der Hans Müller, Maria Bäcker und Tom Wannenmacher. „Nomen est Omen“ – „Der Name ist ein Zeichen“.

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Wenn Rechts und Links vertauscht sind

Doch diese Zeiten sind schon längst vorbei, und kaum einer weiß noch die Bedeutung des eigenen Nachnamens oder hat etwas damit zu tun. Manchmal jedoch scheint der Name aber auch eine Berufung zu sein, wenn beispielsweise eine Tierarztpraxis Anke Meeuw („Möwe“) oder ein Zahnarzt Bohrer heißt.

Anders gelagert scheint es nun bei Politikern zu sein, denn zumindest in diesem Fall sind die Rollen wohl eher vertauscht:

Wir sind dann doch mehr für den Rechten von DIE LINKE, als für den Link von der #fckAfD.Hauptsächlich sind wir Gegen die Alternative für Deutschland. Und das ist auch gut so.

Gepostet von Deutschland, deine Bildung am Donnerstag, 5. Dezember 2019

Auf den Schildern sieht man die Namen von Harry Rechten von der Partei „Die Linke.“ und Tobias Link von der Partei „AfD“, welche rechts eingeordnet wird.

So skurril dies auch erscheint, so echt ist das Foto aber auch! Auf der Landesverbandsseite der Partei „Die Linke.“ findet man auch ein Foto von Harry Rechten.

Ebenfalls in Bremen im Ortsbeirat finden sich auch nicht nur Tobias Link von der AfD, sondern auch seine Kollegin Beata Linka.

Bei dem Bild handelt es sich also um keinen Fake: Der Linken ist es Rechtens, bei den Rechten ist es Link und Linka.
Da haben die Macher der Seite „Deutschland, deine Bildung“ also tatsächlich ein echtes Kuriosum entdeckt. 🙂

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