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Und wieder ist es eine gefälschte PayPal-Rechnung, welche den Empfänger in eine Falle locken soll. Nichts gegen einen Livejasmin-Zugang *hüstel*, jedoch würde hier weder das eigenen PayPal-Konto missbräuchlich genutzt, noch überhaupt ein Zugang erworben. Der Inhalt diese Mail ist frei erfunden, um dem Empfänger seine Daten zu entlocken.


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-Produktempfehlung: Kaspersky lab-


Und erneut wird das schon fast als neuzeitlich-klassische Muster der Rechnungsmails aufgenommen. Dieses Muster erweist sich als gefährlich ist und irritiert ihre Empfänger: die Mail täuscht vor, eine Rechnung zu sein und informiert über eine stattgefundene Transaktion. Dabei bedient sie sich realer Elemente, wie z.B. echt existierenden Verkäufern, Artikeln und auch Summen.

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Der Inhalt dieser Mail im barrierefreien Klartext:

Guten Tag […],
Sie haben eine Zahlung über € 97,99 EUR an livejasmin.com (paypal@livejasmin.com) gesendet.
Alle Details zu dieser Zahlung finden Sie in dieser E-Mail.


Verkäufer
paypal@livejasmin.com

Mitteilung für Verkäufer
Sie haben keine Mitteilung eingegeben.

Lieferadresse
[…]

Versanddetails
Der Verkäufer hat noch keine Versanddetails angegeben.

Als Absender wird in dieser E-Mail die gespoofte (gefälschte) Adresse service@paypal.de genannt. Im Text wird der Empfänger nicht mit dem eigenen Namen angesprochen, sondern mit seiner E-Mail Adresse benannt. Diese Mail soll ihren Empfänger dahingehend beeinflussen, dass man über den eingebetteten Link den vorgetäuschten Kauf stornieren will. Dies wäre jedoch ein Fehler!

Betrug!

Der Phishingschutz von Kaspersky Internet Security schlägt direkt an: es handelt sich bei der Mail und ihrem eingebauten Link um einen Betrugsversuch!

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Ohne Schutzmechanismen öffnet sich eine Seite, welche dem Login von payPal nachempfunden ist. Auffällig auch hier zum einen die konstruierte Adresse: “kontopruefung-paypal.com.de”, an dieser Adresse zum anderen auch die missbräuchliche Registrierung einer .de Domain.

Im Folgenden zeigt sich ein weit verbreiteter Ablauf eines Phishingbetruges: zunächst werden Logindaten abgefragt.

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In weiteren Schritten dann persönliche- und Adressdaten, am Ende wollen die Betrüger auch sensible Bankdaten herauskitzeln.

Die .de Domain!

Es handelt sich bei der URL kontopruefung-paypal.com.de um eine Subdomain, die bei dem Sevice com.de registriert wurde. Dieser Service ist im Grunde nun in der Pflicht, da in den eigenen Nutzungsbedingungen vermerkt ist:

Wie ist .COM.DE gegen Phishing und Fehl-Anmeldungen geschützt?

In den Unterklauseln (f) und (h) der Klausel 13 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen von CentralNic steht, dass CentralNic die Registrierung eines Domain-Namens rückgängig machen oder aussetzen kann, wenn:

(f) CentralNic der Ansicht ist, dass der Domain-Name für einen „Phishing“-Angriff oder eine sonstige illegale Aktivität jeglicher Art registriert wurde.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.