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Abermals ist eine gefälschte PayPal-Rechnung im Umlauf, welche den Empfänger in eine Falle locken soll. Die Mail gibt sich als Rechnung des Sportwettendienstes Tipico aus und der Inhalt dieser Mail ist frei erfunden, um dem Empfänger seine Daten zu entlocken.


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Und erneut wird das schon fast als neuzeitlich-klassische Muster der Rechnungsmails aufgenommen. Dieses Muster erweist sich als gefährlich ist und irritiert ihre Empfänger: die Mail täuscht vor, eine Rechnung zu sein und informiert über eine stattgefundene Transaktion. Dabei bedient sie sich realer Elemente, wie z.B. echt existierenden Verkäufern, Artikeln und auch Summen.

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Diese neue Version der gefälschten Rechnungen, welche seit Ostern unterwegs ist, liest sich im barrierefreien Klartext wie folgt:

Guten Tag, sonja[…]

Es wurde eine Verdächtige Zahlung erkannt über 100,90 EUR an Tipico Sportwetten(payment@tipico.de),
Unser System hat die aufgeführte Zahlung als verdächtig und vorraussichtlich nicht von Ihnen selbst getätigteTransaktion eingestuft .
Als Maßnahme haben wir Ihr Konto vorrübergehend eingeschränkt,um einen eventuellen Mißbrauch durch Dritte vorzubeugen.
Wenn Sie Ihr Konto weiterhin wie gewohnt nutzen möchten, bitten wir Sie Ihre Daten binnen 72 Stunden zu identifizieren.
Ansonsten wird Ihr Konto nach Ablauf der Frist vom System automatisch deaktiviert.

Identität bestätigen


Verkäufer
TIpico Sportwetten
payment@tipico.de

Der Name in der E-Mail ist gleichzeitig die Empfängeradresse. Diese Mail soll ihren Empfänger dahingehend beeinflussen, dass man über den eingebetteten Link den vorgetäuschten Kauf stornieren will. Dies wäre jedoch ein Fehler!

Betrug!

Der Phishingschutz von Kaspersky Internet Security vermeldet auch hier: das ist Phishing! Der Zugriff auf die Seite wird blockiert.

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Ohne einen Softwareschutz wird man auf eine Seite geleitet, welche PayPal nachempfunden ist und dem Besucher sein Komplettes “Datenpaket” entlocken will:

  • Zugangsdaten
  • persönliche Daten
  • Adressdaten
  • sensible Bankdaten

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Zu dieser Phishingvariante haben wir einen Videolink gesendet bekommen, in dem unter anderem auch die Domainregistratoren näher angeschaut werden::

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.